Mischlingshunde - Melle, Wiehengeb

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Cloyd - Was bleibt, wenn der Instinkt nicht mehr hilft? Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 6 Jahre
Tierheim bei Rom - Update März 2026 - Was bleibt, wenn der Instinkt nicht mehr hilft? Cloyd war programmiert auf Überleben. Augen scannen auf Bewegung, Ohren auf Empfang, immer einen Fluchtweg im Kopf. Gefahr erkennt er am Geräusch der Schuhe, an der Körperspannung der anderen, am Tonfall einer Stimme. Jede Bewegung kann alles verändern. Das lernt man auf der Straße – und der Instinkt eines Straßenhundes schläft nie, er bleibt immer wach. Doch seit 4 Jahren gibt es kein Revier mehr zu durchstreifen, keine Route, die Sicherheit bringt. Die Box ist eng, die Luft steht. Instinkt befiehlt Deckung, also hält sich Cloyd im Schatten – im hintersten Teil, Rücken an die Wand, Augen auf die Tür. Bewegungen außerhalb sind Alarm, Menschen bedeuten Stress. Doch Cloyd bleibt stumm, weicht aus, nimmt sich selbst aus dem Spiel. Lieber stille Präsenz als Angriff, lieber unsichtbar als im Weg. Statt Straßenlärm gibt es Gittergeräusche und das verzweifelte Bellen unzähliger Leidgenosen. Keine Möglichkeit für schnellen Rückzug, kein Untertauchen im Gewühl, kein Ausweichen mehr, wenn’s brenzlig wird. Der Körper ist bereit – aber hier verlangt niemand Sprint oder Tarnung. Sein Überlebensinstinkt läuft ins Leere, wie ein Kompass ohne Norden. Cloyd trägt die alten Regeln noch in sich, auch wenn sie hier keinen Nutzen mehr haben. Er nimmt Nähe hin, lässt sich berühren, bleibt passiv. Doch Überleben ist nicht Leben. Was bleibt, wo Schutzreflexe nicht mehr schützen und jeder Tag Stillstand ist? Fühlen Sie sich angesprochen, Cloyd die Zeit und Geborgenheit zu geben, die er so dringend braucht? Seine Vermittlerin berät Sie gern. 2022 - Vom Regen in die Traufe gekommen Cloyd wurde zusammen mit Tachelle und Rhoswen in einer Ortschaft nahe Rom eingefangen, in deren Straßen sehr viele heimatlose Hunde leben. Die drei sind möglicherweise Geschwister und haben in ihrem Leben auf der Straße sicher schlechte Erfahrungen gemacht. Immer auf der Suche nach Essen und einem ruhigen Plätzchen, von dem sie nicht verjagt werden. Wenn es in solchen Gegenden zu viele Hunde werden und die Beschwerden der Anwohner zunehmen, dann werden eben einige von ihnen gefangen und ins Canile gebracht. Und arme Streuner wie Cloyd haben keine Chance, vielleicht in eines der wenigen liebevoll betreuten kleinen Tierheime zu kommen. Nein, sie werden in die Hundehölle gebracht. Von dort gibt es normalerweise kein Entkommen. Bis sie irgendwann nach vielen Jahren einsam sterben werden. Cloyd und seine beiden Leidensgenossen sind noch nicht lange dort. Sie leben zusammen in einem Zwinger. Cloyd reagiert auf Menschen zunächst mit Rückzug. Er lässt sich aber, wenn auch sehr zögerlich, mit etwas Geduld anfassen. Im Umgang mit anderen Hunden hingegen ist er sehr verträglich. Cloyd ist gerade zwei Jahre alt und hat bisher auf der Straße überlebt. Und dabei gelernt, sich anzupassen. So hat er fast sein ganzes Leben noch vor sich. Er kann noch alles lernen, was ein guter Hund in einem Menschenhaushalt so können muss. Dabei wird er Hilfe brauchen. Und Unterstützung durch erfahrene Hände, die ihn geduldig lenken und führen auf seinem Weg in ein neues Leben. Wollen Sie unseren Cloyd begleiten auf seinem Weg? Und werden Sie nicht aufgeben, wenn es mal Rückschläge gibt? Und wollen Sie dafür beobachten dürfen, wie unser Junge sich eingewöhnt und lernt? Er eines Tages weiß, dass er zur Familie gehört? Dann freut sich Cloyds Vermittlerin schon sehr auf Ihren Anruf! Besuchen Sie Cloyd auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Cloyd_6589 Weitere Informationen: Alter: geb. 14.02.2020 Schulterhöhe: ca. 60 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Yvonne Beier eMail: yvonne.beier@pro-canalba.eu Telefon: 0173 - 27 88 571

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Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-32278
Kirchlengern Nordrhein-Westfalen
515 €
(Schutzgebühr)
Rhoswen - Was bleibt, wenn Flucht zur Sackgasse wird? Mischlingshunde
Mischling, Hündin, 6 Jahre
Tierheim bei Rom - Update März 2026 - Was bleibt, wenn Flucht zur Sackgasse wird? Zwei Jahre hat sie es auf der Straße geschafft. Zwei Jahre durch Angst, Nacht, Gefahr. Ihre Rettung war Flucht und Bewegung. Ein Schatten im Schatten – niemand sollte sie sehen, niemand ihr zu nah kommen. Jetzt sitzt Rhoswen seit vier Jahren im Hundelager. Vier Jahre, Tag für Tag, immer die gleiche Enge. Ihr Platz ist die hinterste Ecke des Zwingers. Das Gitter macht jede Flucht unmöglich. Hier hat Angst keinen Ausweg, der Körper bleibt gefangen. Wenn Gefahr kommt, gibt es kein Rennen mehr. Die Panik staut sich, drückt gegen alles, was in ihr lebt. Rhoswen verharrt reglos. Draußen war Flucht ihr Reflex, ihr Überleben. Drinnen wird der Fluchtinstinkt zum Schmerz. Vier Jahre Zwinger sind ein endloser Tunnel für einen Hund, der gelernt hat, zu rennen. Zwei Jahre Überleben auf der Straße – vier Jahre langsames Verschwinden hinter Gittern. Rhoswen teilt sich ihren Zwinger mit Cloyd und Tachelle– doch auch unter ihresgleichen bleibt sie die Vorsichtigste, die am wenigsten wagt. Aber dennoch, sie lässt sich anfassen, sie wehrt sich nicht, sie hält einfach alles aus, lässt Berührungen über sich ergehen, als spüre sie davon kaum mehr etwas. Sie macht es niemandem schwer. Sie zeigt keine Aggression, kein auffälliges Verhalten. Sie versucht, einfach unsichtbar zu bleiben – in einer Welt, in der sie nicht mehr davonlaufen kann. Was auffällt: Ihre Vorderbeine sind wund geleckt, als müsste sie sich irgendwo abreagieren um ihren Stress loswerden. Auch die unteren beiden Zitzen wirken geschwollen – vielleicht eine Folge ihres schwierigen Vorlebens, vielleicht ein Hinweis auf alte Trächtigkeiten oder Milchleiste. Draußen hat sie gelernt, zu verschwinden, um zu überleben. Drinnen droht sie endgültig verloren zu gehen. Rhoswen braucht jemanden, der ihr hilft, den langen Tunnel aus Angst und Rückzug langsam hinter sich zu lassen. Wenn Sie glauben, dieser Mensch sein zu können, melden Sie sich gern bei ihrer Vermittlerin – und helfen Sie Rhoswen dabei, aus dem Überleben wieder ins Leben zu finden. 2022 - Vom Regen in die Traufe gekommen Rhoswen wurde zusammen mit Tachelle und Cloyd in einer Ortschaft nahe Rom eingefangen, in deren Straßen sehr viele heimatlose Hunde leben. Die drei sind möglicherweise Geschwister und haben in ihrem Leben auf der Straße sicher schlechte Erfahrungen gemacht. Immer auf der Suche nach Essen und einem ruhigen Plätzchen, von dem sie nicht verjagt werden. Wenn es in solchen Gegenden zu viele Hunde werden und die Beschwerden der Anwohner zunehmen, dann werden eben einige von ihnen gefangen und ins Canile gebracht. Und arme Streuner wie Rhoswen haben keine Chance, vielleicht in eines der wenigen liebevoll betreuten kleinen Tierheime zu kommen. Nein, sie werden in die Hundehölle gebracht. Von dort gibt es normalerweise kein Entkommen. Bis sie irgendwann nach vielen Jahren einsam sterben werden. Rhoswen und ihre beiden Leidensgenossen sind noch nicht lange dort. Sie leben zusammen in einem Zwinger. Rhoswen reagiert auf Menschen zunächst mit Rückzug. Sie lässt sich aber, wenn auch sehr zögerlich, mit etwas Geduld anfassen. Im Umgang mit anderen Hunden hingegen ist sie sehr verträglich. Rhoswen ist gerade zwei Jahre alt und hat bisher auf der Straße überlebt. Und dabei gelernt sich anzupassen. So hat sie fast ihr ganzes Leben noch vor sich. Sie kann noch alles lernen, was ein guter Hund in einem Menschenhaushalt so können muss. Dabei wird sie Hilfe brauchen. Und Unterstützung durch erfahrene Hände, die sie geduldig lenken und führen auf ihrem Weg in ein neues Leben. Wollen Sie unsere Rhoswen begleiten auf ihrem Weg? Und werden Sie nicht aufgeben, wenn es mal Rückschläge gibt? Und wollen Sie dafür beobachten dürfen, wie unser Mädchen sich eingewöhnt und lernt? Und eines Tages weiß, dass sie zur Familie gehört? Dann freut sich Rhoswens Vermittlerin schon sehr auf Ihren Anruf! Besuchen Sie Rhoswen auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Rhoswen_6588 Weitere Informationen: Alter: geb. 14.02.2020 Schulterhöhe: ca. 55 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Yvonne Beier eMail: yvonne.beier@pro-canalba.eu Telefon: 0173 - 27 88 571

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Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-32278
Kirchlengern Nordrhein-Westfalen
515 €
(Schutzgebühr)
Baldovino - Lieber, großer Kerl fragt: Darf ich zu Dir? Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 11 Jahre
Tierheim bei Rom - Update September 2025 – Vom mutigen Freund zum stillen Beobachter Als Baldovino vor zwei Jahren ins Lager kam, trug er noch Hoffnung im Herzen. Offen und voller Vertrauen begegnete er den Menschen, sog jede Aufmerksamkeit förmlich auf – als wolle er all die versäumte Zuneigung seines bisherigen Lebens in wenigen Momenten nachholen. Doch die Zeit hat Baldovino verändert. Der einst lebensfrohe, kontaktfreudige Rüde ist ruhiger geworden. Er lässt sich weiterhin anfassen und händeln, nimmt Kontakt zu Menschen an, aber von sich aus sucht er deren Nähe kaum noch. Die überschwängliche Freude, mit der er früher auf Menschen zuging, ist einer vorsichtigen Zurückhaltung gewichen. Draußen zieht jede Bewegung, jeder neue Geruch seine Aufmerksamkeit auf sich – als wäre das die letzte Verbindung zu einer Welt, die für ihn immer weiter in die Ferne rückt. Zwei Jahre hinter Beton und Gittern lassen keinen Hund unberührt. Stück für Stück schwinden Unbeschwertheit und Lebensfreude, und die Hoffnung verwandelt sich langsam in einen stillen Schatten. Heute lebt Baldovino isoliert in einer Einzelbox. Zu Beginn teilte er sich seine Zelle noch mit anderen Hunden, doch ständiger Stress, das Bellen, die Enge und der Lärm haben ihn zermürbt. Beim Anblick anderer Hunde wird er nervös, seine Nerven liegen blank. Der Alltag ist eintönig und trostlos: Tag für Tag dieselbe Ausblick, dieselben Gerüche, dieselbe Einsamkeit – ein Leben im Kreis, geprägt vom endlosen Warten. Baldovino zieht sich immer mehr in seine eigene Welt zurück. Die Hoffnung in seinen bernsteinfarbenen Augen ist leiser geworden. Die Jahre hinter Gittern haben Spuren hinterlassen – Spuren von Einsamkeit, unerfüllten Sehnsüchten und der monotonen Routine des Wartens. Zwei Jahre lang hat Baldovino fast vergessen, wie sich ein Zuhause anfühlt. Wer ihn heute sieht, spürt den Schmerz dieser verlorenen Zeit. Baldovino ist das Sinnbild all jener Hunde, die in Lagern langsam in Vergessenheit geraten. Jeder Tag dort raubt ihnen ein weiteres Stück ihrer Seele. Umso mehr wünschen wir uns, dass Baldovino noch einmal erfahren darf, was es heißt, geliebt zu werden – bevor die Schatten ganz überhandnehmen. Er ist trotz allem ein stolzer, schöner Hund geblieben, auch wenn die Jahre im Lager ihn leiser gemacht haben. Seine Freude ist vorsichtiger geworden, die Hoffnung auf ein Zuhause stiller. Doch wer genau hinschaut, erkennt in seinen Augen immer noch den mutigen Freund, der er einst war – und vielleicht wieder sein könnte, wenn er endlich eine zweite Chance bekommt. ---- Die Bedeutung des Namens «Baldovino» ist «mutiger Freund». Und unser lieber, großer Baldovino wäre bestimmt nicht nur ein mutiger Freund, sondern auch ein treuer Begleiter seiner Lieblingsmenschen. Wenn er denn endlich mal Lieblingsmenschen haben dürfte. Vielleicht war Baldovino irgendwann Teil einer Familie, denn er ist lieb, anhänglich und voller Vertrauen zu Menschen. Baldo habe auf den unerwarteten Besuch der Tierschützer mit überschwänglicher Freude reagiert. Zumindest so haben ihn die Tierschützer, die ihn im November 2023 besuchen durften, erlebt. Und er könne auch sehr gut an der Leine gehen, berichteten sie weiter. Dies und die Tatsache, dass Baldo erst im September 2023, mit gut acht Jahren, in ein Canile kam, sprechen dafür, dass er früher mal bei einer Familie gewohnt haben könnte. Aber unter uns gesagt: Wer seinen achtjährigen Hund in ein Canile steckt, hat das Prädikat «Familie» nicht verdient. Aber das ist eine andere Geschichte. Baldovino ist ein überaus hübscher Vertreter seiner Spezies: schwarzes, mittellanges Fell, weiße Zeichnung auf der Brust, und ein Schnäuzchen, das schon etwas ergraut ist. Sein Blick aus bernsteinfarbenen Augen macht seinem Namen alle Ehre - mit ziemlicher Sicherheit müssten die glücklichen Menschen, die Baldovino zu sich nehmen, nie mehr Angst vor Einbrechern haben, 59 cm Schulterhöhe und 27 kg Gewicht ergeben einen stattlichen Hund. Auch wenn Baldovino eigentlich ein lieber Kerl ist. Er mag Menschen sehr, möchte bei ihnen sein, mit ihnen draußen herumtoben, neben ihnen abends auf dem Sofa kuscheln, gestreichelt werden, kurz: Endlich mal die Aufmerksamkeit und Güte erfahren, auf die er schon so lange wartet. Wir gehen davon aus, dass Baldovino in seinem zukünftigen Zuhause nicht zwingend Hundegesellschaft braucht. Er teilt zwar seine Betonbox aktuell mit Hündinnen und Rüden, und dies ohne Probleme. Aber er sei tendenziell eher dominant und zeige dies seinen Mitgefangenen auch, er halte sie punktuell etwas in Schach. Da Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, den Steckbrief unseres lieben Baldovino bis hierhin durchgelesen haben, könnte es sein, dass er schon jetzt Ihr Herz erobert hat? Etwas Hundeerfahrung müssten Sie mitbringen, Standfestigkeit wäre auch ein Vorteil, und ein Haus mit hundesicher eingezäuntem Garten wäre ein für Baldovino ideal. Falls Sie nun die glücklichen Menschen an Baldovinos Seite werden wollen, dann kontaktieren Sie bitte seine Vermittlerin. Wir würden es dem großen lieben Baldovino so sehr gönnen, endlich seinen Platz gefunden zu haben. Besuchen Sie Baldovino auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Baldovino_7650 Weitere Informationen: Alter: geb. 01.09.2015 Schulterhöhe: 59 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: nach Vereinbarung + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Daniela Koenemann eMail: daniela.koenemann@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 24 63 36 19

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Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-32278
Kirchlengern Nordrhein-Westfalen
VB 125 €
(Schutzgebühr)
Gio - aussortiert - und immer noch bereit, jemandem ihr Herz zu verschenken Mischlingshunde
Segugio Italiano, Hündin, 5 Jahre
Pflegestelle in 27777 Ganderkesee Juli 2026: Gemeinsam gereist, gemeinsam angekommen – aber beim Zuhause darf es für Gio und Elena gern etwas ganz Eigenes sein. Auf ihrer Pflegestelle in 27777 Ganderkesee wartet nun jede der beiden darauf, von ihren persönlichen Herzensmenschen entdeckt zu werden. Update August 2026: Gio auf der Suche nach ihrem Familienglück! Unsere bezaubernde Gio lebt nun seit zwei Wochen auf ihrer Pflegestelle und mit jedem Tag zeigt sie ein bisschen mehr, was für eine wunderbare Hündin in ihr steckt. Im Haus ist Gio eine ausgesprochen angenehme und ruhige Mitbewohnerin. Sie ist stubenrein, kommt gut zur Ruhe und genießt es vor allem, ihre Menschen in der Nähe zu wissen. Und wenn sie die Wahl hat, darf es gerne noch ein bisschen näher sein: Gio liebt Körperkontakt, kuschelt sich auf dem Sofa an und genießt ausgiebige Streicheleinheiten. Nähe und Geborgenheit sind für sie einfach das Größte. Auch draußen macht die hübsche Hündin tolle Fortschritte. An der Leine läuft sie bereits richtig gut. Autos, Radfahrer oder Jogger bringen Gio dabei kaum aus der Ruhe – viel interessanter sind die vielen spannenden Gerüche am Wegesrand. Mit ihrer feinen Nase wird aus einem Spaziergang schnell eine kleine Entdeckungstour, bei der Gio aufmerksam ihre Umgebung erkundet. Mit anderen Hunden zeigt sie sich freundlich und sehr verträglich. Ob Rüde oder Hündin spielt für Gio keine große Rolle. Im Kontakt mit Artgenossen verhält sie sich eher unterwürfig und geht Auseinandersetzungen aus dem Weg. Auch Besuch wird freundlich und freudig begrüßt – dabei bleibt Gio angenehm und wird weder aufdringlich noch übermäßig stürmisch. Bei lauten oder ihr noch unbekannten Geräuschen ist Gio manchmal zunächst etwas verunsichert. Panisch reagiert sie jedoch nicht. Im Gegenteil: Meist gewinnt schon nach kurzer Zeit ihre Neugier und sie möchte herausfinden, woher das unbekannte Geräusch eigentlich gekommen ist. Mit zunehmender Sicherheit und den passenden Menschen an ihrer Seite wird sie sicherlich noch vieles kennenlernen und immer gelassener durch neue Situationen gehen. Auch ein Zuhause bei einer Familie mit Kindern können wir uns für Gio gut vorstellen. Mit ihrer sanften, freundlichen und eher ruhigen Art bringt sie dafür schöne Voraussetzungen mit. Katzen sollten in ihrem neuen Zuhause dagegen lieber nicht leben. Natürlich ist nach zwei Wochen noch längst nicht alles gelernt – und das muss es auch nicht sein. Das Hunde-1x1, neue Alltagssituationen und gemeinsame Routinen stehen weiterhin auf Gios Stundenplan. Sie orientiert sich gerne an ihren Menschen, möchte gefallen und bringt damit beste Voraussetzungen mit, um gemeinsam noch ganz viel zu lernen. Was Gio nun noch fehlt? Ihre eigene Familie. Menschen, bei denen sie nicht nur für eine Weile bleiben darf, sondern wirklich dazugehört. Die gemeinsam mit ihr die Welt entdecken, ihr Sicherheit geben und mindestens genauso gerne kuscheln wie sie. Denn hinter dieser hübschen Hündin steckt eine sensible, liebevolle Begleiterin, die Nähe sucht, Vertrauen schenkt und ganz offensichtlich bereit ist für ihr nächstes großes Abenteuer: endlich anzukommen. Gio auf einen Blick: ♦ Stubenrein ♦ im Haus ruhig und ausgeglichen ♦ läuft bereits gut an der Leine ♦ liebt Nähe, Kuscheln und Körperkontakt ♦ verträglich mit Rüden und Hündinnen ♦ im Hundekontakt eher unterwürfig ♦ begrüßt Besuch freundlich, ohne stürmisch zu werden ♦ ein Zuhause bei einer Familie mit Kindern ist vorstellbar ♦ Katzen sollten eher nicht im neuen Zuhause leben ♦ bei ungewohnten oder lauten Geräuschen noch etwas unsicher ♦ liebt es, draußen ausgiebig zu schnüffeln ♦ das Hunde-1x1 wird weiter fleißig geübt Vielleicht fehlt Gio zu ihrem ganz großen Glück jetzt nur noch genau der Mensch, der beim Lesen denkt: Die gehört zu uns? Update Mai 2026 - Gio zeigt sich weiterhin als ausgesprochen liebe und angenehme Hündin. Sie genießt die Nähe zum Menschen sehr, nimmt Zuwendung dankbar an und begegnet ihrer Umwelt mit einer sanften Neugier. Auch an der Leine macht sie eine tolle Figur. Spaziergänge meistert sie bereits sehr gut und ist gerne gemeinsam mit ihren Menschen unterwegs. Mit anderen Hunden kommt Gio ebenfalls wunderbar zurecht. Sie lebt aktuell mit einer Hündin zusammen und teilt sich den Auslauf mit einem Rüden. Das Zusammenleben und der gemeinsame Freilauf verlaufen völlig problemlos, sodass wir sie als verträglich mit Hündinnen und Rüden beschreiben können. Inzwischen durfte Gio auch Katzen kennenlernen. Beim Katzentest zeigte sie sich allerdings deutlich interessiert und angespannt, weshalb wir davon ausgehen, dass ein Zuhause ohne Katzen besser zu ihr passen würde. Ansonsten bringt Gio alles mit, was man sich von einer Begleiterin wünschen kann: Sie ist freundlich, verschmust, bewegungsfreudig und menschenbezogen. Jetzt fehlt ihr nur noch eines – ihre eigene Familie, bei der sie endlich ankommen und all die schönen Seiten des Lebens entdecken darf. ---- Manchmal entscheidet ein Mensch darüber, ob ein Leben weitergeht – oder einfach endet. Ein einziger Moment, eine Entscheidung, ein „nicht mehr gebraucht werden“ – und plötzlich steht alles auf dem Spiel. Für Hunde wie Gio ist genau das Realität geworden. Gemeinsam mit ihrer Schwester Mia und ihrem Weggefährten Holly kommt sie von einem Jäger, bei dem sie vermutlich schon seit dem Welpenalter gelebt hat. Dort hat man sie versorgt – aber Zuneigung oder echte Nähe haben sie wahrscheinlich kaum erfahren. Sie mussten funktionieren, Erwartungen erfüllen – Raum für das, was sie eigentlich sind, gab es kaum. Als schließlich feststand, dass sie für die Jagd nicht gebraucht werden, wurden sie abgegeben. Für viele Hunde ist genau das der Moment, in dem alles endet. Gio, Mia und Holly hatten Glück – sie haben Unterschlupf im Sicheren Hafen gefunden und sind nun in Sicherheit. Gio ist eine sanfte Hündin. In all dem, was sie erlebt hat, war ihre Schwester Mia immer an ihrer Seite – vielleicht das Einzige, worauf sie sich wirklich verlassen konnte. Viel kennen sie wahrscheinlich nicht. Zuneigung, Nähe, Geborgenheit – all das scheint für sie lange keine große Rolle gespielt zu haben. Stattdessen haben sie sich gegenseitig Halt gegeben und sich aneinander orientiert. In ihr steckt ein Segugio-Mischling – sensibel, feinfühlig und eng am Menschen orientiert. Gio sucht die Nähe, ist zutraulich, sehr verschmust und genießt jede Zuwendung.Optisch trägt sie ein dunkles, schwarz-braunes Fell mit warmen Abzeichen. Ihr sanfter Blick und die langen, weichen Ohren verleihen ihr diese besondere, elegante Ausstrahlung. Ihre Schwester Mia ist heller, braun-weiß gezeichnet, mit einem weichen Ausdruck – und meist ganz in ihrer Nähe. Gio ist aktiv und neugierig. Sie liebt Bewegung, freut sich über Ausflüge in die Natur und würde ihre feine Nase so gern einsetzen. Für Gio wünschen wir uns Menschen, die ihr zeigen, wie schön Nähe sein kann, und die ihr Herz genauso annehmen, wie sie es schenkt. Sie ist bereit – bereit, anzukommen und endlich dazuzugehören. Besuchen Sie Gio. auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Gio+in+D%252d27777+_9037 Weitere Informationen: Alter: geb. 09.09.2021 Schulterhöhe: 45 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A Aufenthaltsort: Deutschland Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Anna-Lena Kip eMail: Anna-Lena.Kip@pro-canalba.eu Telefon: 01522-3641902

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Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-32278
Kirchlengern Nordrhein-Westfalen
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(Schutzgebühr)
Maja - (Dringend Zuhause oder Pflegestelle gesucht) Wer kennt nicht die Biene Maja? Mischlingshunde
Mischling, Hündin, 2 Jahre
Tierheim bei Rom - Update August 2026 - Ich bin Maja, und es tut sich einiges bei mir, auch wenn es nur kleine Schritte sind. Ich komme inzwischen von mir aus auf Menschen zu. Ich lasse mich streicheln, genieße die Berührung sogar richtig und traue mich Stück für Stück weiter aus meiner Schale heraus. Es ist noch ein Weg, aber ich gehe ihn mit jedem Tag ein bisschen sicherer. Mit anderen Hunden komme ich bestens zurecht, das zeigt sich besonders schön im Zusammenleben mit Dreamer, mit dem ich mir mein Zuhause hier teile. An seiner Seite fühle ich mich sicher, und gemeinsam meistern wir den Alltag. Neulich habe ich sogar Katzen kennengelernt, mit Bravour bestanden, wie man mir sagt. Ich war neugierig, respektvoll und ganz bei mir, ohne jede Aufregung. Ein Zusammenleben mit einer Katze wäre für mich also überhaupt kein Problem. Ich merke, wie das Vertrauen langsam wächst. Jetzt fehlt mir nur noch eins: Menschen, die mich für immer an ihrer Seite haben wollen, damit ich ankommen und meinen Weg gemeinsam mit ihnen weitergehen kann. ---- Wer kennt es nicht, das Lied über die kleine, freche, so liebenswerte Biene Maja? Es beginnt bekanntlich so: „In einem unbekannten Land / Vor gar nicht allzu langer Zeit / War eine Biene sehr bekannt / Von der sprach alles weit und breit / Und diese Biene, die ich meine, nennt sich Maja …“ Noch ist Maja, die kniehohe, zweieinhalb Jahre alte Mischlingshündin, erst den Helfern und Helferinnen in unserem „Sicheren Hafen“ bekannt. Das wird sich mit dieser Vorstellung, diesem Post aber hoffentlich ändern. „Unbekannt“ war der Ort, wo Maja gefunden wurde, nicht. Mutterseelenallein tauchte sie auf einem Grundstück auf. Niemand wusste, wie sie dorthin gekommen war, ob man sie zurückgelassen oder dort ausgesetzt hatte oder es einfach nur ihr Zufluchtsort war. Aber natürlich konnte sie dort nicht bleiben, und bevor die Behörden alarmiert wurden und Maja in einem der schrecklichen Caniles für immer verschwand, wurde sie einer unserer Tierschützerinnen gemeldet. Der es gelang, sie einzufangen, und die kleine Maus in unseren „Sicheren Hafen“ brachte. Das war der Startpunkt für ihr neues Leben, ein Leben in Sicherheit, umsorgt und geliebt. Maja fasst dort Tag für Tag mehr Zutrauen zu den Menschen. Was vor allem ihrem Zwingergenossen Dreamer zu verdanken ist: Er liebt Menschen über alles, geht, nein, stürmt regelrecht auf jeden zu und kann von Kuscheleinheiten gar nicht genug bekommen. Mit seiner überschwänglichen Freude zeigt er Maja jeden Tag, wie toll das Zusammenleben mit Menschen ist – etwas, das die hübsche Hündin nicht kannte. Denn anfangs war sie äußerst verschüchtert, bestimmt war sie früher oft verjagt worden und die Menschen hatten nichts Gutes mit ihr im Sinn. Aber das ist Vergangenheit: Die Helfer und Helferinnen in unserem „Sicheren Hafen“ berichten begeistert, wie schön es ist, zu sehen, wie Maja Tag für Tag ihre Unsicherheit immer mehr ablegt, Berührungen zulässt, sich hier und da ihnen bereits von sich aus nähert. Wirklich schlechte Erfahrungen kann sie nicht gemacht haben, sonst würde sie sich nach dieser doch relativ kurzen Zeit nicht bereits auf Menschen einlassen. Die Helferinnen üben mit ihr jeden Tag fleißig das An-der-Leine-Gehen und gewöhnen sie an das Geschirr. Natürlich ist es noch ein weiter Weg, bis Maja sich zu einer souveränen Familienhündin entwickelt hat, die den Alltag in einem deutschen Haushalt meistert, aber das Potenzial ist eindeutig da und die Zeichen stehen auf Grün. Maja hat sehr schönes, helles Fell und ein junges, liebes Gesicht – und sie ist ja mit ihren zweieinhalb Jahren auch in der Tat noch sehr jung, im Herzen, vor allem aber, was das Leben für einen Hund an Schönem alles bereithält. Es wäre wunderbar, wenn in Majas neuem Zuhause schon ein Ersthund vorhanden wäre, der sie – bildlich gesprochen – an die Pfote nimmt, ihr alles zeigt und beibringt. Auch Kinder wird sie lieben, die sollten aber bereits etwas älter und verständig sein und anfangs trotz aller Begeisterung über das neue Familienmitglied nicht allzu ungestüm mit ihr umgehen, um ihr den Einstieg in ihr neues Leben zu erleichtern. Wir sind überzeugt, dass Maja alles mitbringt, um ein toller Familienhund zu werden. Sie ist bereits auf einem guten Weg, was der süßen Biene jetzt noch fehlt, ist ein Zuhause, in dem sie ankommen darf und wo sie dann den Weg zusammen mit Ihnen weitergeht. Besuchen Sie Maja auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Maja_9142 Weitere Informationen: Alter: geb. 01.01.2024 Schulterhöhe: ca. 48 cm Kastriert: Ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Anna-Lena Kip eMail: anna-lena.kip@pro-canalba.eu Telefon: 01522 - 36 41 902

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Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-32278
Kirchlengern Nordrhein-Westfalen
515 €
(Schutzgebühr)
Cesny - Noch ist es nicht zu spät, aber es wird höchste Zeit! Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 10 Jahre
Tierheim bei Rom - Update März 2026 – Wie auch? 2016 war Cesny noch „ein Hund“, von dem man schrieb: menschenbezogen, verspielt – und er konnte an der Leine gehen. „Bei wem darf ich mich bewerben? Ich bin ja so gespannt…“ So endete Cesnys Vorstellungstext im Jahr 2016. Dieser Satz tut heute anders weh. Weil „ich bin so gespannt“ nach Vorfreude klingt. Nach Aufbruch. Nach: Gleich geht mein Leben los. Da war Hoffnung zwischen den Zeilen. Da klang es, als müsste man ihn nur abholen und anfangen. Und dann vergingen Jahre. 5 Fünf Jahre später erfuhren wir, was man selten so deutlich ausspricht: Cesny saß in Einzelhaft. Reizarm. Beton. Allein. Nicht, weil er gefährlich war – sondern weil er klettert, weil er springt, weil er Zäune überwindet. Ein „Jumper“. Ein Hund, der raus will. Und genau deshalb wurde er noch mehr eingesperrt. Ab da stand da nicht mehr: „läuft gut an der Leine“. Ab da stand da: schwierig zu managen, braucht Training. Und man möchte schreien: Wie auch? Wie soll ein Hund, der sein Leben allein in einem Betonzwinger verbringt, anständig an der Leine gehen? Wie soll er ruhig bleiben, wenn draußen alles explodiert: Gerüche, Bewegung, Geräusche – das ganze Leben? Wie soll er lernen, was Alltag ist, wenn sein Alltag aus Warten besteht? Cesny hat nicht verlernt, „brav“ zu sein. Er hat verpasst, überhaupt leben zu dürfen. Heute ist 2026. Cesny ist Senior. Und er wartet immer noch. Zehn Jahre sind vergangen, seit er „so gespannt“ war. Zehn Jahre, in denen niemand kam. Zehn Jahre, in denen „gleich“ zu „irgendwann“ wurde – und „irgendwann“ zu nichts. Zehn Jahre, in denen seine Welt Beton war und nie Leben. Zehn Jahre, in denen ein Hund nicht älter wurde, weil er glücklich gelebt hat – sondern weil man ihn in einem Betonzwinger hat vergehen lassen. Wenn er heute rauskommt und überdreht, dann ist das kein Trotz. Es ist ein Hund, der nach Jahren in Reizarmut für Minuten alles auf einmal bekommt. Ein Hund, der nie die Chance hatte, die Welt so kennenzulernen, dass sie normal wird. Hier sitzt die eigentliche Wahrheit dahinter: Weil man einem Hund nicht erst das Leben nimmt und dann verlangt, dass er sich benimmt, sobald man die Tür öffnet. Und das ist die bittere Ironie: Er war „so gespannt“ auf ein Leben, das nie anfing. So gespannt auf Spaziergänge, die nie stattfanden. So gespannt auf ein Zuhause, das nie kam. Heute sitzt Cesny noch immer allein in seiner Einzelbox aus Beton – reizarm, still, Tag für Tag. Und wenn die Tür aufgeht, merkt man sofort, was ihm all die Jahre gefehlt hat: Er ist zu Menschen unglaublich sozial, menschenbezogen und selbstbewusst, als würde er jede Nähe aufsaugen, die er so lange entbehren musste. Er lässt sich ohne Probleme anfassen und streicheln. Draußen ist ihm die Welt nicht vertraut. Gerüche, Bewegungen, Geräusche: Alles zieht ihn an, alles ist auf einmal, alles ist plötzlich „Leben“. Er braucht Training – ja. Vor allem aber braucht er endlich einen Menschen, der ihm geduldig zeigt, dass draußen nicht nur ein kurzer Ausnahmezustand ist, sondern Alltag sein darf. Mit anderen Hunden beiderlei Geschlechts wurde er getestet. Er war bisher nie aggressiv. Aber er geht zu körperlich, zu aufdringlich in den Kontakt, dreht schnell hoch – wie ein Hund, der nie lernen durfte, sich in normalem Zusammensein zu regulieren. Und jetzt lies diesen Satz noch einmal, langsam – mit dem Wissen, dass inzwischen 2026 ist „Bei wem darf ich mich bewerben? Ich bin ja so gespannt…“ Diese Frage steht seit 2016 im Raum. Nur die Antwort hat zehn Jahre lang gefehlt. Und vielleicht ist das die größte Enttäuschung: Dass aus dieser Vorfreude kein Anfang wurde. Dass aus dem hoffnungsvollen Welpen von damals ein Senior geworden ist, der immer noch nicht weiß, wie sich ein Zuhause anfühlt. Wenn „so gespannt“ zehn Jahre dauert, ist es keine Vorfreude mehr – es ist Unrecht. Wenn Du helfen kannst dieses Unrecht zu beenden, ruf seine Vermittlerin an und frag nach Cesny. Update Mai 2024 Wissen Sie noch, was Sie im September 2016 gemacht haben? Ich weiß es nicht, denn immerhin sind schon fast 8 Jahre vergangen. 8 Jahre, in denen viel passiert ist. Cesny aber weiß noch ganz genau, was in dem besagten September passiert ist, er kann sich sogar ganz genau an einen Tag erinnern, denn der 19. September 2016 veränderte sein ganzes Leben. Als ca. 9 Monate alter Welpe wurde er eingefangen und in eine Zelle gesteckt und seitdem ist nichts passiert, denn Cesny sitzt noch immer in dieser Zelle. Seit 8 Jahren! 8 Jahre grauer Tristesse, ohne irgendeinen Input für den agilen Rüden. 8 Jahre, in denen Cesny nichts gelernt hat, weil ihm nichts beigebracht wurde. So stürmt er ins Leben, wenn sich die Gittertüren für seltene Momente öffnen. Einer dieser seltenen Momente war im Mai letzten Jahres, denn 2,5 Jahre nach dem letzten Besuch unserer befreundeten Tierschützer, durften sie nun mal wieder nach Cesny schauen. Und noch immer ist er freudig aufgeregt, wenn ihm die Leine angelegt wird. Am liebsten würde er die Welt im Sturzflug entdecken. Er ist neugierig auf jeden Duft und interessiert an jeder Bewegung, die er wahrnimmt. In ihm steckt sehr viel Energie, die er so gerne ausleben würde. Aber jetzt, wo Sie diese Zeilen lesen, ist der kurze Ausflug ins Grüne für Cesny längst schon wieder Geschichte und er sitzt wieder und noch immer in seiner grauen Einzelzelle, denn es hat sich gezeigt, dass er auf andere Hunde sehr selbstbewusst, zum Teil etwas aufdringlich, zugeht, sodass die Einzelzelle seit 8 Jahren sein Refugium ist. Aber hier beißt sich die Katze, bzw. in diesem Fall Cesny, in den Schwanz. Denn wie man sich anderen Hunden gegenüber verhält, hat Cesny nie gelernt. Wie denn auch, wenn er seit 8 Jahren in Einzelhaft sitzt? Während er Menschen toll und Katzen anscheinend recht uninteressant findet, würden wir uns für Cesny einen Platz wünschen, wo er der einzige Vertreter seiner Rasse ist. Mit Übung, Vertrauen und Verstand ist es vielleicht sogar möglich, dass Hundebegegnungen Teil von Cesnys Leben werden können. Wir suchen einen Menschen, der die Kraft hat, dieses Powerpaket zu halten und Cesny zu lenken. Eine Person, die sich mit Cesny beschäftigt und ihn auslastet. Jemanden, der zusammen mit dem aufgeweckten Kerlchen die Welt erleben und dabei zusammen mit dem ca. 8,5 Jahre alten Rüden entdecken möchte, welche Talente in ihm stecken. Sein Leben lang hat sich niemand für ihn interessiert. Keiner hat sich mit ihm beschäftigt. Noch ist es nicht zu spät, dies zu ändern, aber es wird höchste Zeit! Bitte warten Sie nicht und geben dem armen Cesny die Chance auf ein Leben! Oktober 2021 - Hallo ihr Zweibeiner, wenn ihr denkt, dass ich mittlerweile ein Couchpotato geworden bin, dann liegt ihr falsch! Ich habe immer noch genau so viel Power im Blut wie vor ein paar Jahren. Ich gehe hier wirklich ein: Ich bin superschlau, lernbegierig und möchte ausgelastet werden. Stattdessen sitze ich eingesperrt Tag ein Tag aus, seitdem ich ein kleiner Welpe bin, in einem kleinen Zwinger. Könnt ihr euch das vorstellen? Jeder Tag gleicht dem anderen. Tja, jetzt habe ich den Salat, eben weil ich so unausgelastet bin und hier raus möchte, sitze ich nun alleine in einem geschützten Zwinger. Ich bin nämlich ein "Jumper", wie die Menschen hier sagen. Ich möchte doch einfach nur die große weite Welt außerhalb dieser paar Meter kennenlernen ... Einer meiner schönsten Tage war daher, als die Tierschützer vorbei kamen, um neue Fotos von mir zu machen. Da darf ich nämlich ausnahmsweise aus meinen Zwinger auf die schöne grüne Wiese (die ich sonst nur durch die Gitterstäbe sehen darf). Oh was war ich aufgeregt. Jeden neuen Fleck musste ich entdecken, hier waren so viele unbekannte Gerüche. Daher wurde ich echt abgelenkt, als ich eigentlich vorbildlich an der Leine laufen sollte, für mein Bewerbungsvideo. Ich hoffe ihr habt dafür Verständnis. Ich bin wirklich neugierig und offen gegenüber neuen Dingen. Ist das nicht ein gutes Omen? Natürlich bin ich auch freundlich zu euch Zweibeinern und mag gerne eure Streicheleinheiten. Ich bin ein richtiger Teamplayer, nur fehlt mir einfach noch das Team - meine Menschen ... Ihr lieben Leser! Was glaubt ihr wie schrecklich es ist, dass solch ein junger aktiver Hund ALLEINE eingesperrt in einem Zwinger sitzt? Leider können wir nichts dagegen unternehmen. Außer eben wir finden geeignete Menschen, die Cesny adoptieren wollen. Jeder Tag ohne seine Menschen ist ein verlorener für Cesny... Besuchen Sie Cesny auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Cesny_1644 Weitere Informationen: Alter: geb. 01.2016 Schulterhöhe: ca. 60 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: nach Vereinbarung + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Ina Schönfuss eMail: Ina.Schoenfuss@pro-canalba.eu Telefon: 0172 - 83 86 015

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
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Kosey - Ein Glückslöwe möchte nach Hause Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 5 Jahre
Tierheim bei Rom - Update Mai 2025 - Kosey wartet. Immer noch. Echt jetzt! Falls Sie gerade denken: „Moment mal, war der nicht schon im November 2023 auf der Suche?“ – doch, genau der. Und ja, er sucht immer noch. Und das, obwohl er alles mitbringt, was man sich von einem treuen Vierbeiner nur wünschen kann – außer vielleicht ein handliches Taschenformat. Kosey ist nämlich kein Schoßhund. Eher so Kategorie „Schoß in Lebensgröße“. Ein stattlicher Bursche mit Löwenmähne im Herzen, der eigentlich längst auf dem Sofa Ihrer Wahl (also seinem) liegen sollte. Stattdessen hockt er weiterhin in seiner Betonbox, zählt imaginäre Schafe und wartet auf... na ja, auf Sie. Denn mal ehrlich: Wie lange kann man einem fröhlichen, kräftigen, lebenslustigen Hund eigentlich noch erzählen, dass „bald“ jemand kommt? Bald ist längst vorbei. Es ist Mai. 2025. Der Bart der Hoffnung reicht schon fast bis zum Boden. Was es Neues gibt? Kosey ist nach wie vor ein Kraftpaket auf vier Pfoten, mit eingebautem Gute-Laune-Antrieb. Er kann ein bisschen an der Leine gehen – na ja, „gehen“ ist relativ. Es ist eher ein rhythmischer Zickzacklauf. Übungsbedarf vorhanden, aber ganz ehrlich: Wer will schon Langeweile? Kuscheln findet er toll. Rennen sicher auch. Und nun zu Ihnen: Sie haben einen Garten, Humor, stabile Wanderschuhe und das Herz am rechten Fleck? Großartig! Dann sind Sie vielleicht genau die Person, die Kosey verdient – und die Kosey braucht. Jemand, der keine Angst vor ein bisschen Sabber hat, der bei 30 Kilo purem Glück nicht gleich umfällt und im Zweifelsfall weiß, wie man ein Spielseil aus den Büschen befreit. Fazit: Kosey ist bereit. Bereit, endlich Ihr Lebenslöwe zu werden. Bereit, Ihr Sofa zu teilen (auch wenn es zum „Teilen“ ein großes Sofa sein sollte). Bereit, zu zeigen, dass Loyalität vier Beine, ein wedelndes Ende und ein Herz aus Gold haben kann. Also, worauf warten Sie? Greifen Sie zum Telefon, rufen Sie seine Vermittlerin an – und schon bald könnte ein großer Grund für freudiges Aufstehen, vollgesabberte Hosenbeine und ein Dauerlächeln auf Sie warten. Abends landen Sie dann zwar mit ein paar Extrahaaren im Bett, aber auch mit einem Herzen, das bis obenhin voll ist – mit Liebe, Leben und einem leisen Schnarchen vom Fußende. Kosey sagt: „Ich bin startklar. Nur du fehlst noch.“ Update Oktober 2024 - Jetzt aber mal ernsthaft: Gibt es denn wirklich niemanden, der ein quirliges Riesenschaf im Wolfs-, nein, im Löwenpelz möchte? Eine Hund gewordene Treuepunktesammlung, im wahrsten Sinn des Wortes? Ein Begleiter, Fitnesstrainer, Knuddelmonster? Ein Hüter der guten Laune, ein Wetterignorierer, Freudespender, Tränentröster, Hüpfbegabter, Liebesnachholer? Und all das als Gesamtpaket auf vier Pfoten für immer an der Seite. Mensch, viel mehr Glück können wir wirklich nicht bieten. Aber mal wirklich ernsthaft: Wie wärs mit Ihnen beiden? Gut, unser kleiner Großer ist zugegebenermaßen nichts für Leute, die schon bei Windstärke 1 umkippen. Für Familien mit kleineren Kindern ist er eher auch nicht so geeignet, und in eine Stadtwohnung sollte er nicht unbedingt. Aber für alle anderen, die zum Beispiel ein Haus in ländlicher Umgebung mit hundesicher eingezäuntem Garten bewohnen, die etwas Hundeerfahrung mitbringen und sich freuen würden, unserem Löwen das Hunde-Mensch-ABC beizubringen, auf all diese Leute wartet Kosey. Also eigentlich nur auf einen Menschen, DEN Menschen, seinen zukünftigen Lieblingsmenschen. «Kosey» ist übrigens ein ägyptischer Vorname und bedeutet, Sie ahnen es schon, «Löwe». Und irgendetwas bei unserem Kosey erinnert tatsächlich an einen Löwen: Einen jungen, verspielten Löwen im Körper eines erwachsenen Hundes. Die mit uns befreundeten Tierschützer, die Kosey im Oktober 2024 wieder einmal besuchen durften, beschreiben ihn als sehr lebendigen, fröhlichen Hund, der endlich einmal spielen, toben, rennen möchte. Er könne einigermaßen an der Leine gehen, allerdings seien seine Skills diesbezüglich noch ausbaufähig. Kosey habe sehr viel Energie und sei in der Gegenwart der ihm unbekannten Menschen schon fast euphorisch gewesen. Kein Wunder, ist er doch seit bald zwei Jahren alleine in einer zu kleinen Betonbox eingesperrt. Er hat nichts, außer Einsamkeit und das Gebell der für ihn unsichtbaren Mitgefangenen. Also, nochmals zum Mitschreiben: Kosey möchte an Ihrer Seite die Welt erschnüffeln, von Ihnen gefördert, gelobt und gestreichelt werden, mit Ihnen neue (Hunde-)Freundinnen und -Freunde kennenlernen und überhaupt endlich einfach einmal Hund sein dürfen. Und Sie so? Bereit für eine feuchte Schnauze im Gesicht, standfest genug, bei den hundeblickigsten aller Hundeblicke nicht jedesmal gleich in Freudentränen auszubrechen? Was uns betrifft, wir glauben an Ihre Fähigkeiten und an Ihr riesengroßes Hundeherz. Der langen Rede kurzer Sinn: 1. Einen Glückslöwen findet man nicht aller Tage, und 2. wo immer Sie sich befinden, greifen Sie zum Telefon und kontaktieren Sie Koseys Vermittlerin. Wir freuen uns auf Sie! Update März 2024 - Kennen Sie die Geschichte vom stärksten Mann der Welt? Dieser stärkste Mann der Welt ist unglaublich stark! Er kann Bäume ausreißen, Eisen zerbeißen und Berge umwerfen. Er kann sogar ganze Meere austrinken, feurige Drachen wegpusten und Weltrekorde laufen. Und er kann noch viel mehr. Er ist ein wahrer Superheld. Aber eines kann er nicht. Auf gar keinen Fall! Ohne sein Kuscheltier einschlafen. Diese Kindergeschichte passt sehr gut zu unserem Kosey. Unsere Tierschützer beschreiben ihn als schüchternen, fast ängstlich wirkenden Hund. Wenn er aber Vertrauen gefasst hat, könnte man fast meinen, er sei das Kuscheltier und nicht der stärkste Mann der Welt aus der Geschichte. Und doch muss unser Kosey jeden Tag ganz alleine in seinem Zwinger verbringen. Es gäbe keinen Hund seiner Größe, mit dem er wenigstens ein bisschen Gesellschaft hätte, heißt es. Tag für Tag in Isolation und ganz und gar ohne Kuscheltier. Einsamkeit ist ein schwerer Gegner, den auch der stärkste Mann der Welt nicht alleine besiegen kann. Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde großer Hunde. Sind Sie Koseys Superheld, der ihm Geborgenheit und Sicherheit schenkt und ihn aus seiner misslichen Lage befreit, damit er endlich wieder beruhigt einschlafen kann? Wenn Sie unseren großen Jungen zuverlässig vor der Dunkelheit oder dem Monster unter seiner Pritsche beschützen möchten, freut sich seine Vermittlerin auf Ihren Anruf. ----- Es gibt Menschen, die mögen Chihuahuas oder andere kleine bis sehr kleine Hunderassen. Und dann gibt es Menschen, die stehen auf größere, robuste Hunde. Falls Sie zu Letzteren gehören, bleiben Sie dran - und lernen Sie unseren ultrasüßen Kosey kennen. In Koseys Stammbaum wird man mit ziemlicher Sicherheit keine Chihuahuas finden. Wer sich in seiner Ahnengalerie tummelt und mit wem die nächste Generation gezeugt hat, könnte ein Gentest ans Tageslicht bringen. Aber für uns ist das aktuell nicht von Belang. Wichtig ist: Kosey ist nicht nur besonders hübsch und mit dem ultimativen treuherzigen Blick ausgestattet. Nein, Kosey hat noch eine Menge innerer Werte, die mindestens genauso ins Gewicht fallen. Als nämlich die mit uns befreundeten Tierschützer Kosey im November 2023 besuchen durften, fanden sie erst einen etwas schüchternen, schon fast ängstlich wirkenden Hund vor. Kein Wunder, der arme Tropf ist seit Februar 2023 in einem für seine Größe viel zu kleinen, betonierten Käfig eingesperrt, zu allem Unglück auch noch muttersleelenalleine, und freundliche Menschen, die sich mit ihm abgeben, bekommt er selten bis gar nie zu Gesicht. Außer, wenn die Tierschützer Einlass erhalten ins Hundelager. Und eben diese Tierschützer haben ein wenig Zeit mit Kosey verbracht, und siehe da, aus dem anfänglich etwas zurückhaltenden Rüden wurde plötzlich ein sehr lebhafter, sehr verspielter Kosey, der aktiv mit den Menschen interagiert hat. So schnell kann es gehen… Auch an der Leine laufen könne er schon ganz ordentlich, wurde uns berichtet, zumindest kennt er die Leine. Er müsste noch verstehen, dass das Wesen am anderen Ende der Leine bestimmt, in welche Richtung es geht. Aber auch das würde Kosey bestimmt im Nu lernen, er ist mit seinen fast drei Jahren (Stand Dezember 2023) noch jung genug, um verpasste Lektionen nachholen zu können. Kosey ist seit neun Monaten im Canile eingesperrt. Hunde sind gesellige Tiere, die meisten leben gerne im Rudel oder schätzen zumindest Kontakt zu Artgenossen. Unser lieber Kosey jedoch muss seine Tage und Nächte allein verbringen. Weshalb dem so ist, wissen wir nicht. Die Vermutung liegt jedoch nahe, dass die Zellen zu klein sind für zwei in etwa gleich große Hunde wie Kosey und man ihn nicht mit einem kleineren Hund zusammenlegen wollte. Da Kosey keine Zellengenossen hat können wir leider nicht sagen, wie er auf Hundekumpel reagiert. Besuchen Sie Kosey auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Kosey_7651 Weitere Informationen: Alter: geb. 01.02.2021 Schulterhöhe: 68 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Yvonne Beier eMail: yvonne.beier@pro-canalba.eu Telefon: 0173 - 27 88 571

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
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Kirchlengern Nordrhein-Westfalen
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(Schutzgebühr)
Akamu - Sucht seinen passenden Deckel Mischlingshunde
Maremmen-Abruzzen-Schäferhund, Rüde, 8 Jahre
Tierheim bei Rom - Als Akamu von Italiens Straßen aufgelesen und in ein Canile verfrachtet wurde, konnte man ihn unter seinem verfilzten Fell kaum erkennen. Eine Filzmatte neben der anderen musste zunächst wegrasiert werden, damit Akamus wahre Schönheit bald in Erscheinung treten kann. Fast wie ein Löwe sah er mit der verfilzten Mähne aus. Und wie ein Löwe hat er sich wahrscheinlich auch die letzten Jahre mutig und allein durchs Leben geschlagen. So ganz allein auf sich gestellt ist es klar, dass der ca. 5-jährige Akamu nicht so leicht jedem vertraut. Rassetypisch und so lange allein unterwegs, trifft Akamu gerne Entscheidungen und hinterfragt Vorhaben, die er für nicht logisch oder unklug hält. Eigenschaften die Maremmano-Experten sicherlich gut einschätzen werden können. Daher suchen wir das perfekte Zuhause für Akamu bei Leuten, die sich mit der Rasse wirklich gut auskennen. Und auch, wenn Sie denken, dass sie konsequent und liebevoll mit Akamu zusammenleben können, lesen Sie sich bitte zu dieser tollen Rasse dennoch die Vermittlungsbedingungen auf unserer Website (www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde) durch, denn für Akamu suchen wir ein Zuhause, mit wirklich viel Erfahrung. Seinen eigenständigen Charakter wird er wohl nicht ablegen, aber Maremmanen erkennen sehr schnell und gut, wer ihnen gegenübersteht. Erkennt Akamu eine klare Körpersprache und konsequent-logisches Verhalten von seinem Gegenüber, wird er sich auf eine Beziehung einlassen. Und wenn ein Maremmano einen Menschen als Rudelführer angesehen hat, dann ist er ihm treu ergeben. Genau so einen Menschen wünschen wir uns für den selbstständigen Akamu. Einen Kenner dieser Rasse, der Akamu liebevoll, klar und konsequent wertschätzt und ihm zeigt, dass er von einer Partnerschaft profitieren kann. Sicherlich wird es etwas Zeit brauchen, bis Akamu sich voll und ganz auf seinen Menschen einlässt, aber wir wissen auch, dass es diesen perfekten Menschen für Akamu irgendwo da draußen gibt. Dieser perfekte Mensch ist die einzige Möglichkeit, dass Akamu nicht sein ganzes Leben in Einzelhaft in einer grauen Betonzelle verbringen muss. Wir würden es uns so sehr für Akamu wünschen, dass er so leben darf, wie es jeder Maremmano verdient hat. Sie auch? Besuchen Sie Akamu auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Akamu_7642 Weitere Informationen: Alter: geb. 01.11.2018 Schulterhöhe: 67 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Margot Wolfinger eMail: margot.wolfinger@pro-canalba.eu Telefon: 0179 – 660 62 00

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
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Kirchlengern Nordrhein-Westfalen
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(Schutzgebühr)
Gatsby - Der große Gatsby sucht seine Daisy Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 6 Jahre
Tierheim bei Rom - Here I am – The Great Gatsby – looking for my everlasting Daisy – wobei meine Daisy (soll heißen: mein neues Frauchen) auch ein Daniel (sprich: ein neues Herrchen) sein darf. Nur eines wünsche ich mir von meinem zukünftigen Menschen: dass er mich mit Respekt behandelt, mehr als Freund sieht als einen untergeordneten Hund, denn meinem Aussehen nach könnte ich ein Spinone-Maremmano-Mischling sein und habe deshalb bestimmt auch einige der typischen Eigenschaften dieser Rassen. Vom Maremmano könnte ein gewisser Wachinstinkt kommen und das Verlangen, alles, was mir wichtig ist und anvertraut wurde, auch zu bewachen und zu beschützen. Ich habe ein dickes Fell und bin sicher gerne draußen, auch mal bei Regen und Schnee – aber natürlich nicht nur, ein feines weiches Plätzchen im Haus weiß ich auch zu schätzen. Perfekt ergänzt werde ich wohl von meinem Spinone-Anteil, der immer freundlich, loyal, anhänglich, fügsam, gelassen und sanftmütig ist (das bin ich auch!). Ich bin auch eher der Hund, der trabt und nicht galoppiert. Also keine Angst: mit mir holt man sich kein Rennpferd ins Haus! Aber ich bin auch wach und intelligent und bräuchte daher bestimmt etwas Auslastung durch Bewegung und auch mit Such- und Fährtenaufgaben. Ich bin hier in einem Tierlager seit nunmehr fast 4 Jahren und wünsche mir nichts sehnlicher als endlich zeigen zu dürfen, was für ein toller Kerl in mir steckt. Ich möchte so gerne endlich mit meinen Menschen zusammenarbeiten und mit ihnen durch dick und dünn gehen. Und apropos gehen: an der Leine kann ich auch problemlos laufen. Ich vertrage mich super mit allen anderen Hunden – mit den Hündinnen sowieso (die stehen auf mich Fels in der Brandung und schätzen mich als ihren treuen Bewunderer und Beschützer), aber auch mit meinen männlichen Kollegen, denen ich mit stoischer Gelassenheit gegenübertreten kann in dem Wissen, dass es nur einen Großen Gatsby geben kann – nämlich mich! Also: wie siehts aus? Wäre ich was für dich? Dann zögere nicht und hol dir mit mir den treuesten Freund deines Lebens ins Haus! Guck bitte vorsichtshalber mal hier nach: https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde/ was pro-canalba zu den Haltungsbedingungen für Herdenschutzhunde sagt. Besuchen Sie Gatsby auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Gatsby_7938 Weitere Informationen: Alter: geb. 01.11.2020 Schulterhöhe: 59 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Margot Wolfinger eMail: margot.wolfinger@pro-canalba.eu Telefon: 0179 – 660 62 00

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
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Jedd - Liebe auf den zweiten Stern Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 7 Jahre
Tierheim bei Rom - Update März 2026 - Liebe auf den zweiten Stern Manchmal schickt das Universum seine Sterne auf vier Pfoten zur Erde. Und manchmal ordnen die sich so geschickt auf einem Hundefell an, dass daraus ein kleines Sternbild entsteht. So wie bei Jedd, dem Rüden, der schon dreieinhalb Jahre im italienischen Canile jeden Abend zu den Sternen aufblickt – mit der klitzekleinen Hoffnung, dass doch endlich auch einer für ihn fällt. Jedds Sommersprossen sind kleine Sonnen, voller Hoffnung und Wärme. Sie wirken, als hätte das Leben selbst diese Tupfen auf sein Fell gezeichnet, als Botschaft an den Menschen, der genau hinsieht. Denn hinter diesem Sternbild steckt ein Hund mit einem einzigartigen Charakter: anfangs schüchtern, ja fast unsichtbar, wartet er darauf, eingeladen zu werden. Wer ihm freundlich begegnet, wer ihn mit Geduld berührt, wird belohnt – mit Neugier, Freude und einem überraschend zarten Herzen. Ja, seine Sommersprossen sind weit mehr als nur hübsche Punkte: Jeder einzelne Stern auf seinem Fell blinkt dir zu, als wolle er sagen: „Hallo, hier bin ich! Magst du mir folgen?“ Seit dreieinhalb Lichtjahren – äh, Jahren – wartet Jedd nun schon darauf, dass jemand sein Sternbild endlich entschlüsselt und ihm den Weg nach Hause zeigt. Jedd teilt großzügig seinen Zwinger mit sämtlichen Himmelskörpern – egal ob Venus, Mars oder mit kosmischen Einflüssen wie Katzenstaub. Klar, bei fremden Sternen – äh, Menschen – ist er erst ein bisschen schüchtern. Wenn Jedd Vertrauen gefasst hat, folgt er dir an der Leine wie ein kleiner Satellit. Doch trotz all seiner Strahlkraft ist Jedd bislang das sorgsam gehütete Geheimnis des Lager-Universums geblieben. Besucher seiner Seite klicken vorbei, blinzeln – und erkennen das funkelnde Sternenmeer auf seinem Fell nicht. Dabei braucht es nur einen Menschen, der das Sternbild Jedd endlich liest und ihm zeigt, was Freiheit, Liebe und ein Platz im Herzen bedeuten. Suchst du nach einem besonderen Sternbild in deinem Leben? Dann richte nachts deinen Blick nach oben, halte Ausschau nach der Sommersprossen-Konstellation – und geh beim zweiten Stern rechts und dann immer weiter geradeaus bis zum Morgengrauen. Dort, genau dort, wartet Jedd: treu, liebevoll und bereit, gemeinsam mit dir das große Abenteuer Leben zu erkunden. Und falls du nachts den zweiten Stern rechts verpasst, deinen Kompass in der Hosentasche vergisst oder aus Versehen bei den Nachbarskatzen landest: Keine Panik! Unsere Vermittlerin ist besser als jedes Navigationssystem und lotst dich zuverlässig direkt zu Jedds funkelndem Sternbild. Mach dich auf den Weg – denn einem Glücksstern wie Jedd begegnet man nur einmal im Leben! Mai 2023 - Der Hund mit den Sommersprossen Über die Herkunft von Jedd, dem Hund mit den Sommersprossen, können wir leider nichts sagen, auf einmal war er da, der gut viereinhalbjährige, kastrierte Rüde. Aber bleiben soll er nicht! Nicht weil wir Jedd nicht mögen - im Gegenteil - sondern weil wir uns für den stattlichen Rüden ein tolles Zuhause wünschen! Auch wenn Jedd auf unbekannte Menschen zunächst etwas zurückhaltend reagiert, erwärmt sich sein Herz schnell für die Zweibeiner, denn der Bub ist ja nicht blöde ;). Der Zweibeiner hat nämlich zwei Hände und diese können streicheln und Leckerlies verteilen. Und liebkost zu werden, das findet Jedd ganz dufte. Toll fände es Jedd sicherlich auch, mit seinem Herzensmenschen die Welt zu erkunden. Noch ist seine Leistung an der Leine eher als „okay“ zu bewerten, aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und wie sollte Jedd auch wissen, wozu diese komische Schlinge um seinen Hals, an der noch so eine seltsame Kordel befestigt ist, gut ist? Es ist ja schon mal toll, dass er sich überhaupt anleinen lässt, der Rest ist nur noch eine Kleinigkeit, wenn Jedd einen verantwortungsbewussten Menschen an seiner Seite weiß, der ihm mit viel Liebe zeigt, wie man sich in unserer menschlichen Welt gut bewegen kann. Zusammen kann dann entdeckt werden, was Jedds Stärken sind und woran er Spaß findet. Anderen Hunden tritt er noch sehr forsch gegenüber und weiß seine Kraft und Impulsivität noch nicht in die richtigen Bahnen zu leiten. Er ist nicht aggressiv, aber wie man den netten Hundedamen und den freundlichen Rüden anständig begegnet, das darf Jedd noch lernen. Doch leider ist dies in den meisten italienischen Canili nicht möglich, sodass der tolle Rüde in Einzelhaft sitzt. So wird er ein höfliches Verhalten gegenüber Artgenossen leider nie lernen. Während er im Hundekontakt eher kühn voranschreitet, beeindrucken ihn schnelle Bewegungen von Menschen zunächst. Dann ist von dem energischen Rüden erstmal nichts mehr zu sehen. Aber mit der richtigen Person an seiner Seite, wird der lustige Jedd eine Balance zwischen Übermut und Zurückhaltung finden. Sind Sie dieser Mensch, der ausgeglichen mit Jedd durchs Leben schreiten möchte? Dann schreiben Sie uns schnell, sodass Jedd sein Dasein nicht einsam in einer Zelle fristen muss. Besuchen Sie Jedd auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Jedd_7298 Weitere Informationen: Alter: geb. 01.10.2019 Schulterhöhe: ca. 57 cm Kastriert: Ja Krankheiten: Unterbiss, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Simone Leitenbauer eMail: simone.leitenbauer@pro-canalba.eu Telefon: 0160 - 14 43 169

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
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Deylora - Wenn sie fliegen könnte? Mischlingshunde
Mischling, Hündin, 2 Jahre
Tierheim bei Rom - …wenn diese großen, charmanten Ohren nicht nur lauschen, sondern Deylora auch zum Fliegen bringen könnten, dann wäre die Hündin schon längst weg. Raus aus dem elenden Gefängnis, in dem sie seit Oktober 2025 ihr Dasein fristen muss, weit weg über Hügel und Felder wäre sie geflogen bis zu den Menschen, die sie in ihr Herz schließen, für immer und ewig. Klingt pathetisch, ja, und ist es auch. Aber Deylora gehört zu den Hunden, deren Bewerbung für ein schönes Leben, für ein Leben überhaupt, einen Extra-Kick braucht, etwas mehr emotionalen Nachdruck, damit jemand auf sie aufmerksam wird. Denn Deylora, unser liebes, noch keine zwei Jahre altes Hundemädchen, ist ein Molosser Mischling. Und aus Erfahrung wissen wir, dass es diese Gattung besonders schwer hat, einen Platz zu finden. Zu viele Vorurteile stehen im Raum, die allzu oft in Vorverurteilungen münden. Am Ende ist es aber vom Chihuahua zum Collie, vom Dackel zum Dobermann, vom Pudel zum Podenco immer ähnlich: Der Mensch, der sich für ein Leben mit einem bestimmten Hund entscheidet, hat einen großen Einfluss darauf, wie sich das Tier im Alltag verhält. Viel hängt davon ab, wie der Hund sozialisiert wird, wie mit ihm gearbeitet wird und mit wieviel Einfühlungsvermögen und Respekt, Liebe und Geduld sein Mensch ihm und seinen Bedürfnissen begegnet. Aus welchem Grund Deylora im Alter von knapp einem Jahr in ein Canile gesteckt wurde, ist nicht bekannt. Aber wir gehen davon aus, dass sie keine Streunerin war oder zumindest das Leben mit Menschen gelernt hat. Und da muss sie auch verstanden haben, dass es Menschen gibt, denen man sein Vertrauen schenken kann. Denn als die mit uns befreundeten Tierschützer im Januar 2026 das kleine Powerpaket das erste mal besuchen durften, da zeigte sich Deylora von ihrer Schokoladenseite. Sie war lieb und schien sich in der Gegenwart der ihr fremden Menschen sehr wohlzufühlen. Nicht nur das, Deylora habe sogar aktiv den Kontakt zu den Tierschützern gesucht, berichten diese. Sie sei aufmerksam gewesen, habe deutliche Zeichen gegeben, dass sie gerne lernen und die Menschen und deren Kommandos verstehen würde. Vermutlich rassebedingt habe sie viel Energie und würde sich noch so gerne irgendwo austoben, auf einer Wiese einem Ball oder Frisbee hinterherjagen. In den italienischen Canili müssen Molosser und deren Mischlinge in Einzelhaft dahinvegetieren. Das bekommt den wenigsten Tieren, Hunde sind grundsätzlich Rudeltiere. Aber für unsere liebe Deylora bedeutet das auch, dass sie so nie lernen wird, wie sie mit ihresgleichen umzugehen hat. Gut möglich, dass Deylora auch vor der Gefangennahme wenig bis gar keinen Kontakt zu Artgenossen hatte. Aus diesem Blickwinkel muss auch der nicht sehr erfolgreiche Versuch einer Hundebegegnung mit einem ruhigen Herdenschutzhund, unter Aufsicht der Tierschützer, betrachtet werden. Und wir sollten auch nicht außer Acht lassen, dass die Hunde in den Lagern 24/7 in einer Ausnahmesituation leben: der nie endende Lärm, die Verzweiflung, die fehlende Bewegungsfreiheit, ganz zu schweigen vom Mangel an Zuwendung jeglicher Art. Unser süßer Flughund Deylora braucht ganz dringend ein Ticket in die Freiheit. Von und zu Menschen, die Hundeerfahrung mitbringen, für die Aufgeben keine Option ist. Wir sind auf der Suche nach aktiven, sportlichen Menschen, denen es Spaß macht, mit Deylora zu spielen, zu trainieren, mit ihr eine Hundeschule zu besuchen. Ein hundesicher eingezäunter Garten wäre optimal, damit sich Deylora dort im geschützten Rahmen austoben kann. Unsere schwarze Schönheit mit weißem Latz und weißen Zehen hat nicht nur viel Energie, sondern ebenso viel Potential. Wollen Sie ihr die Möglichkeit bieten, dieses Potential auszuschöpfen? Deyloras Vermittlerin freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. Besuchen Sie Deylora. auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Deylora_8939 Weitere Informationen: Alter: geb. 01.10.2024 Schulterhöhe: 48 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Sabine von Alm eMail: Sabine.vonAlm@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 87 46 27 55

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Morgath - mag das Leben Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 4 Jahre
Tierheim bei Rom - „Ich mag den warmen Sommerregen auf meinem Fell!“ - „Ich mag sausen, dass der Sand zwischen meinen Pfoten nur so fliegt!“ - „Ich mag mich wälzen im Gras, bis mein weißer Brustfleck ganz grün wird!“ - „Ich mag meinen Bauch zur Sonne strecken und endlos gekrault werden!“ „Ja, all das mag ich und ganz doll Dich!“ Dieses Liebeslied an das Leben summte der hübsche braun-schwarz gestromte Rüde Morgath voller Hingabe, als er den besonderen Besuch der Tierschützer vor Ort bekam. Sehr freundlich und offen zeigte er sich gegenüber uns Menschen und ließ sich sehr gerne auf das Miteinander ein. Begeistert folgte Morgath an der Leine zu dem viel zu kurzen Spaziergang auf die kleine Wiese des Hundelagers irgendwo in Italien. Hier zeigte sich Morgath auch von seiner sehr zugewandten Seite, doch die vielen plötzlichen Eindrücke überforderten ihn etwas, so dass er sich lieber ein bisschen in Deckung begab. Aber mit ruhiger und freundlicher Ansprache taute der hübsche Bub schnell wieder auf und suchte die Nähe zu den lieben Tierschützern. Ja, liebe Leserinnen und Leser, seit nun mehr als einem halben Jahr (Stand Juni26), ist der hübsche Rüde eingesperrt in dem kleinen Betonzwinger und verborgen vor der Welt, die er so sehr liebt. Zurzeit lebt Morgath mit Hündinnen zusammen und das klappt ganz wunderbar. Der Kontakt zu Rüden konnte leider bisher noch nicht getestet werden. Morgath ist nun vier Jahre alt und seine Rute wurde vermutlich für die Verwendung als Jagdhund gekürzt. Warum der liebenswerte Jungspund in diese schreckliche Lage gekommen ist, wird sein Geheimnis bleiben. Kein Geheimnis ist aber, dass er dringend wieder zurück ins Leben möchte, am besten in ein zu Hause und bei tollen Menschen. Summen Sie gemeinsam mit Morgath im Duett: „Wir mögen Matsch an unseren Zehen (immer bleibt der Gummistiefel kleben)“ - „Wir mögen suchen und stöbern (Wo ist nur die verflixte Fernbedienung?)“ - „Wir mögen naschen, schlemmen und genießen (Nein, DAS wird auf gar keinen Fall gefressen!) “ Mit Ihrer liebevollen und fördernden Erziehung wird Morgath gerne alle Regeln und Abläufe in einem Menschenhaushalt lernen wollen und ihren Alltag bereichern. Wenn Sie nun die Strophen mit eigenen Erlebnissen mit dem charmanten Morgath erweitern wollen, dann greifen Sie bitte schnell zum Telefonhörer! Denn „Wir mögen gerne telefonieren und Sie kennenlernen!“ PS: Leider darf Morgath aufgrund der gekürzten Rute kein Schweizer und auch kein Österreicher werden. Besuchen Sie Morgath auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Morgath_9141 Weitere Informationen: Alter: geb. 01.03.2022 Schulterhöhe: ca. 49 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Tanja Roth eMail: tanja.roth@pro-canalba.eu Telefon: 0173 6731030

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-32278
Kirchlengern Nordrhein-Westfalen
515 €
(Schutzgebühr)
Helder - SOS - (er bleibt alleine zurück) spricht für sich Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 4 Jahre
Tierheim bei Rom - Helders Bruder Hughie darf im September ausreisen - dann bleibt Helder alleine zurück..... Update August 2025 – Betonboden, Einheitsbrei und das große Warten Herzlich willkommen in meiner exklusiven Residenz – dem einzigen Luxushotel der Region, das auf Beton-Boden und Gitter-Chic setzt! Seit 35 Monaten bin ich hier als VIP-Gast mit Stammplatz und bester Lage untergebracht. **First-Class-Unterkunft:** Meine Privatsuite punktet mit minimalistischem Design: Betonboden trifft auf stilvolle Gitterwände – urbaner Industrie-Look, den man sonst nur aus exklusiven Boutique-Hotels kennt. Die Annehmlichkeiten des Hauses habe ich längst kennengelernt: **All-inclusive Arrangement:** Gesellschaft ist garantiert, denn mein Loft teile ich mit ausgewählten Hündinnen, Rüden und meinem Bruder Hughie. Platz ist limitiert, aber wir nehmen das sportlich: Unser Motto lautet „Team Kuschelbox“ – andere nennen’s einfach eng, wir nennen es Close Community Experience. **Gourmet-Buffet:** Das Buffet der Beständigkeit ist eine echte Institution! Täglich genieße ich das bewährte Signature-Dish – ein billigstes Gericht, das nie aus der Mode kommt. Überraschungen sind Fehlanzeige. Wer auf kulinarische Abenteuer aus ist, sollte wohl ein anderes Etablissement wählen. Hier weiß man wenigstens welcher Brei im Napf landet – Zuverlässigkeit auf Sterne-Niveau! **Panorama-Aussicht:** Mein exklusiver Ausblick: Freie Sicht auf Gitterstäbe, unverstellt und mit authentischem Industrie-Charme – ganz ohne störende Deko. ***Animation & Entertainment:** Für Unterhaltung sorgt unser engagiertes Animationsteam mit Dauerbellen, gelegentlichen Heulkonzerten und dem beliebten Zwinger-Bingo – auch bekannt als „Wer winselt zuerst?“ Jeder Teilnehmer sitzt auf seinem Stammplatz, gespannt wie beim Ziehen der Lottozahlen. Sobald das erste Winseln ertönt, ist die Runde eröffnet. Preise gibt’s keine, aber ein bisschen Abwechslung im Alltag macht eben auch den Unterschied. **VIP-Besuch & Sondervorstellungen:** Das absolute Highlight: Alle 20 (!!!) Monate dürfen unsere Tierschützer einen exklusiven Blick hinter die Kulissen werfen – so rar wie ein Lottogewinn! Dann fühle ich mich wie ein Stargast auf dem roten Teppich. Hin und wieder gibt es auch eine Sondervorstellung: Beim Katzentest durfte ich eine samtpfotige Freigängerin kennenlernen. Ich war freundlich, interessiert und habe den Test souverän gemeistert – und sie übrigens auch. **Erlebnisprogramm:** Abwechslung kreiere ich mir selbst: Entweder zähle ich die Rillen im Betonboden, oder ich veranstalte Wettrennen mit meinem eigenen Schatten – Adrenalin pur! **Fine Dining Experience im Kopfkino:** In meinen Tagträumen verwandelt mein Mensch die Küche in ein Gourmetrestaurant, stellt eine Kerze auf (natürlich mit Batterien, der Sicherheit wegen), und serviert mir mein Menü auf feinstem Porzellan. Während ich voller Hingabe schlemme, sitzt er mir gegenüber, grinst zufrieden und schaut mich an, als hätte er sich einen Michelin-Stern verdient. Und jedes Mal, wenn ich genießerisch schmatze, sehe ich dieses Funkeln in seinen Augen – als würde er mich noch ein kleines Stückchen mehr liebhaben, einfach weil ich glücklich bin. **Olympiareifes Entertainment:** In der Realität beschränkt sich meine Action oft aufs Umparken meines Hinterns von einer Zwingerecke in die andere – olympiareif! Mein Spezialgebiet: Langeweile mit Stil und einer Extraportion Humor meistern. Wer braucht schon Abenteuer, wenn er Weltmeister im Warten werden kann? **Gästeprofil:** Ich bin ein sozialer, neugieriger Typ und habe ein großes Herz für Menschen. Bei zu viel Trubel oder schnellen Bewegungen brauche ich manchmal einen Moment, aber mit etwas Geduld taue ich schnell auf. An der Leine mache ich mittlerweile eine ganz passable Figur und bin draußen immer offen für neue Entdeckungen. **Signature Move:** Hier im Lager ist Ironie mein bester Freund – anders hält man das Luxusleben auf Dauer auch kaum aus. Wenn Besuch kommt, werfe ich meinen charmantesten Blick auf: ein bisschen schüchtern, ein bisschen höflich und immer mit der Hoffnung, dass mein größtes Abenteuer bald außerhalb dieser exklusiven Mauern stattfindet. **Exklusive Einladung:** Wenn du einen Experten für stilvolle Langeweile suchst, der Zwinger-Bingo im Schlaf beherrscht und selbst dort noch über seine eigenen Witze lacht, dann reservier dir doch einen Platz an meiner Seite. Vielleicht gibt’s dann zum ersten Mal ein Grinsen, das nach Freiheit schmeckt. Update Januar 2024 - Wenn das größte Abenteuer darin besteht, das Leben zu leben, von dem du träumst... .... Leute, dann wird es echt spannend! Mein Bruder Hughie und ich, der Helder, wir sitzen hier den ganzen Tag und träumen. Und warum? Nicht weil wir faul sind, sondern weil man hier nichts anderes machen kann. Beton-Beton-Beton-Gitter. Das ist unsere kleine graue Welt. Und in den 16 Monaten Gefangenschaft, da kommt schon mächtig was an Träumen zusammen! Ich der Helder sei wohl sehr lebhaft und neugierig, sagen die Tierschützer. Nun, ich möchte eher von Wissensdrang sprechen, sonst bekommt man ja nur Trauer und Elend zu sehen. Aber es muss ja auch noch etwas Anderes geben! Wenn diese Tierschützer kommen, dann lasse ich den Kontakt nicht abreißen und schaue, ob ich von ihnen etwas über die Welt da draußen erfahren kann. Und wenn du einen Traum hast, musst du ihn festhalten und darfst ihn niemals loslassen. So einfach ist das. Jetzt brauche ich aber Deine Hilfe, weil ich nicht telefonieren kann, um für Dich anzurufen. Also musst Du das für mich machen. Und wenn Du schon andere Hunde hast, ist das kein Problem, ich wohne hier auch in einer gemischten WG! Also die Nummer findest du ganz unten! Bis bald, Dein Super-Helder ---- Kuckuck, ich bin der goldige Helder und was ich für einer bin, könnt Ihr auf den Fotos gut erkennen. Wenn's ums Schmusen geht, geh ich richtig ran und verteile meine Küsschen. Ich hab das so gern und hier im Canile kriegt man keine, nur wenn mal eine nette Tierschützerin kommt und sich ein paar Minuten mit mir abgibt für die Fotos. Da möchte man natürlich einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen. Ja, liebe Menschen, all das und noch viel mehr könnt Ihr auch haben, wenn Ihr mich als Euren Hund annehmt. Dann komm ich gleich mit dem nächsten Transport von Pro-Canalba angefahren und mache mich unentbehrlich. Zum Beispiel, wenn es darum geht, Euch zum Spaziergang zu motivieren. Wer will da manchmal schon raus, ohne Hund? Aber mit geht es immer und dann kommt man hungrig und müde wieder in die Stube und wärmt sich auf. Mit dem guten Gefühl, etwas so Sinnvolles wie Gesundes getan zu haben. Dann bekommt der Bauch sein Recht und Wärme und Ruhe tun auch gut. Ich bin noch ein Jungspund und freue mich auf ein Leben in Freiheit bei Euch und natürlich auch, wenn Eure Kinder gern mit mir spielen und wir übermütig sein dürfen. Ich bin mir für keine Lumperei zu schade und auf mich ist Verlass. Ich gehe überall mit Euch hin, chille aber auch sehr gern im Garten und schau mir an, wer so alles vorbeikommt. Habt ihr Freude an einem treuen Schnäuzchen mit einem wedelnden Schwanz und lacht Euer Herz bei dem Gedanken an begleitete Spaziergänge in der Natur, an ein Fell zum Streicheln und an liebevolle Augen, die Euch aufmerksam ansehen? Wie wäre es wohl, wenn Ihr dann für mich anrufen würdet? PS: Natürlich muss ich noch eine Menge lernen, das will ich nicht verheimlichen. Aber Ihr seht ja, wie jung ich noch bin und wo ich jetzt wohne, da habe ich noch nichts von all den spannenden Sachen wie an der Leine laufen oder Bescheid sagen, wenn man mal muss, gelernt. Meint Ihr, Ihr könnt mir dabei helfen? Besuchen Sie Helder auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Helder_6980 Weitere Informationen: Alter: geb. 01.06.2022 Schulterhöhe: 56 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Margot Wolfinger eMail: margot.wolfinger@pro-canalba.eu Telefon: 0179 – 660 62 00

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
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(Schutzgebühr)
Birdy - Ich glaube, es wird Frühling Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 5 Jahre
Tierheim bei Rom - Update März 2026 - Hallo… ich bin’s. Birdy. Ich glaube, es wird Frühling. Nicht nur draußen – obwohl ich das natürlich auch merke. Die Luft riecht anders, spannender. Überall gibt es etwas zu entdecken. Und ganz ehrlich: Ich liebe das. Nase runter, Welt an – so fühlt sich das richtig gut an. Aber irgendwie fühlt es sich auch in mir drin nach Frühling an. Ich bin in letzter Zeit viel näher dran an den Menschen hier. Ich suche ihre Nähe, lehne mich an, bleibe einfach mal stehen, wenn sie bei mir sind. Früher war vieles irgendwie… unklar. Jetzt fühlt es sich öfter richtig an. Ruhiger. Wärmer. Am schönsten ist es, wenn wir zusammen unterwegs sind. Draußen, irgendwo, wo es was zu sehen gibt – oder auch einfach nur nebeneinander her. Ich mag das, dieses Gefühl, nicht allein zu sein. Da entsteht etwas, das ich schwer erklären kann… aber ich glaube, es ist genau das, wonach ich immer gesucht habe. Und wisst ihr was? Ich kann auch ruhig. Also wirklich ruhig. Neben dir liegen, ein bisschen näher rücken, einfach da sein. Das gefällt mir fast genauso gut wie die Abenteuer draußen. Ich gebe mir Mühe, alles richtig zu machen. Ich schaue hin, höre zu, orientiere mich. Manchmal brauche ich noch einen Moment, um Dinge zu verstehen – aber ich will. Wirklich. Was mir fehlt? Ich glaube… ein Zuhause. Nicht nur ein Ort, sondern jemand. Menschen, bei denen ich bleiben darf. Bei denen ich nicht wieder gehen muss. Bei denen aus „zusammen unterwegs“ irgendwann „zusammen angekommen“ wird. Ich bin bereit dafür. Vielleicht genau jetzt. Dein Birdy Update September 2025 - Birdy hat sich in den letzten Wochen so toll entwickelt! Er zeigt jeden Tag, wie sehr er die Nähe zum Menschen liebt. Am liebsten würde er seine Menschen überallhin begleiten – ob beim Spaziergang durch Wald und Wiese, beim gemeinsamen Erkunden neuer Wege oder beim Planschen im Wasser, wo er sich genüsslich abkühlt. Hauptsache, er darf dabei sein. Dabei ist Birdy nicht nur sportlich und neugierig, sondern auch ein echter Schmusebär: Er genießt jede Streicheleinheit und sucht von sich aus Körperkontakt. Nähe und Zuwendung sind für ihn das Größte – und genau das macht ihn zu einem treuen Gefährten, der seine Familie mit Liebe überschütten wird. Man merkt ihm an, dass er endlich ankommen möchte. Birdy möchte nicht länger ein Hund im Tierheim sein, sondern ein Hund im Herzen seiner Menschen. Wer ihm ein Zuhause schenkt, bekommt nicht nur einen aktiven Partner, sondern auch einen verschmusten Freund fürs Leben. ---- Birdy ist einer dieser Hunde, bei denen man spürt: Er möchte so gern ankommen. Der kastrierte Rüde, geboren 2021 und etwa 58?cm groß, ist seit Mai bei uns im sicheren Hafen – und fängt jetzt ganz langsam an, das Leben neu zu entdecken. Vorher lebte Birdy in einem Canile – einem trostlosen Ort, der keinen Raum für Individualität oder Nähe lässt. Dort verbrachte er die Tage damit, in seinem Zwinger auf und abzulaufen. Immer wieder. Als gäbe es sonst nichts. Seinen Futternapf hat er regelmäßig umhergeworfen – vermutlich aus Frust, vielleicht auch aus Überforderung. Birdy hatte keine echte Aufgabe, keine Perspektive – und vor allem: keine Bindung. Das alles soll sich nun ändern. Bei uns zeigt Birdy zum ersten Mal, was in ihm steckt. Und das ist einiges! Er ist sehr lernwillig, intelligent und aufmerksam. Er liebt es, gemeinsam zu arbeiten, neue Dinge zu entdecken und sich dabei an „seinen Menschen“ zu orientieren – vorausgesetzt, er hat Vertrauen aufgebaut. Denn das ist der Schlüssel zu Birdys Herz: Verlässlichkeit, Geduld und klare Führung. Gibt man ihm diese Sicherheit, beginnt er aufzublühen. Der Umgang mit anderen Hunden wird derzeit noch trainiert, da seine Verträglichkeit nicht abschließend eingeschätzt werden kann. Auch das Tragen eines Maulkorbs wird aktuell behutsam mit ihm geübt – nicht, weil er gefährlich wäre, sondern weil verantwortungsvolles Training für alle Beteiligten Sicherheit schafft. Birdy braucht Menschen, die bereit sind, ihm Zeit zu schenken und Verantwortung zu übernehmen. Die ihm Grenzen zeigen, aber auch Nähe geben. Denn kuscheln liebt er über alles – körperliche Zuwendung, ruhige Momente, ein liebevoller Blick: Das alles bedeutet Birdy sehr viel. Wir suchen für ihn ein eher ruhiges Zuhause ohne Katzen bei hundeerfahrenen Menschen, idealerweise mit Haus und Garten, wo Birdy sich sicher und strukturiert weiterentwickeln kann. Andere Tiere oder viel Trubel würden ihn derzeit noch überfordern. Sind Sie bereit, Birdy diesen Neuanfang zu ermöglichen – mit Ruhe, Herz und Klarheit? Dann melden Sie sich doch bitte bei seiner Vermittlerin. Birdy wartet – vielleicht auf genau Sie. Besuchen Sie Birdy auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Birdy_8346 Weitere Informationen: Alter: geb. 23.09.2021 Schulterhöhe: 58 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Sabine von Alm eMail: sabine.vonalm@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 87 46 27 55

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
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Helyo - NOTFALL - Freundlicher kleiner Chef sucht Wirkungskreis Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 4 Jahre
Tierheim bei Rom - Wäre unser wunderhübsch gestromter Helyo ein Mensch, würde man ihn vielleicht nicht direkt als «Führungspersönlichkeit» wahrnehmen, aber doch als jemanden, der den Ton angibt: Artgenossen gegenüber tritt er eher bestimmend auf, er möchte sagen, wo es lang geht (aktuell lebt er in einem Rudel mit Hündinnen); im Umgang mit Menschen ist er freundlich und sucht aktiv den Kontakt, scheint sich in ihrer Gegenwart wohl zu fühlen; er ist präsent, aber unaufdringlich, und kommuniziert klar wo es für ihn zu viel wird (zum Beispiel, wo er nicht angefasst werden will). So berichten es uns jedenfalls die mit uns befreundeten Tierschützer nach ihrem ersten Besuch bei Helyo. Natürlich handelt es sich dabei nur um eine Momentaufnahme, aber eines können wir mit Sicherheit sagen: In Helyo steckt sehr viel Potenzial, und da, wo er aktuell vor sich hinvegetiert, liegen alle seine Möglichkeiten, seine tollen Eigenschaften, sein Wunsch, zu gefallen und mit den Menschen zusammen zu sein, begraben. Hinter Betonmauern, dicken Gitterstäben, begraben unter dem nie endenden Bellen, Jammern, Heulen seiner fast tausend verzweifelten Mitgefangenen. Im Alter von geschätzt drei Jahren kam er im Oktober 2025 in eines der ganz großen, ganz schrecklichen Hundegefängnisse. Seinem Verhalten nach zu urteilen könnte er mal eine «Familie» gehabt haben, einen Menschen oder eine Gruppe Menschen, die das Prädikat «Familie» nicht verdient. Denn niemand mit auch nur einem Gramm Empathie in sich würde einen, nein, SEINEN Hund an einem Ort wie diesem von allen guten Geistern verlassenen, tierquälerischen Canile abgeben. Aber jemand hat genau das übers Herz gebracht. Helyo ist ein außergewöhnlich hübscher, lieber kleiner Kerl. Kurzhaarig gestromt, mit weißer Brust und keck zur Seite stehenden, auf Empfang geschalteten Öhrchen. Nur eines passt nicht ins Bild: sein trauriger Blick. Er schaut uns an, als wolle er stumm um Hilfe bitten, die Verzweiflung über seine Situation ist ihm deutlich anzusehen. Nicht nur, dass er sinnlos eingesperrt ist und seine Zelle seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr verlassen durfte. Helyos wurde auch positiv auf Leishmaniose getestet (weitere Informationen finden Sie hier: https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/mittelmeerkrankheiten)- eine Krankheit, die mit einem kostengünstigen Medikament unter Kontrolle gehalten werden kann, die unbehandelt aber zu einem qualvollen Tod führt. Dort, wo Helyo sich aktuell befindet, ist ihm jegliche medizinische Behandlung verwehrt. Auch aus diesem Grund wartet Helyo ganz dringend auf eine zweite Chance. Auf Menschen, die sich in ihn verlieben, die sein Vertrauen mit Geduld und liebevoller Zuwendung gewinnen möchten; die ihm konsequent, aber immer freundlich das eine oder andere beibringen können und die Zeit haben, um mit Helyo täglich lange Abenteuerspaziergänge zu machen. Menschen, die wissen, wie man Hundebegegnungen managt, die die Hundesprache verstehen, denen es Spaß machen würde, mit Helyo eine Hundeschule zu besuchen (haben wir schon erwähnt, dass Helyo schon sehr gut an der Leine gehen kann?). Kurz: Falls Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, beim Anblick von Helyos’ Fotos und Videos ein wohlig-warmes Gefühl beschlichen hat, wenn Sie über etwas Hundeerfahrung verfügen und sportlich unterwegs sind (in Helyo könnte ein Energiebündel stecken), dann kontaktieren Sie doch bitte Helyos’ Vermittlerin. Wir freuen uns auf Sie! Besuchen Sie Helyo auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Helyo_8991 Weitere Informationen: Alter: geb. 13.10.2022 Schulterhöhe: 47 cm Kastriert: ja Krankheiten: Leishmaniose positiv, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Sabine von Alm eMail: sabine.vonalm@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 87 46 27 55

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
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Kirchlengern Nordrhein-Westfalen
515 €
(Schutzgebühr)
Walcott - Der Rest passiert später Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 5 Jahre
Tierheim bei Rom - Update März 2026 – Moos wächst ganz leise. … und Moos wächst langsam. Ich – Walcott – kann das bestätigen: Über viereinhalb Jahre sitze ich jetzt schon hier im Hundelager. So lange, dass ich manchmal glaube, unter meinem weißen Fell steckt längst ein grüner Bart. Sieht nur keiner, macht ja auch keiner lange Halt bei einem wie mir. Ich bin eher so der Typ, der am liebsten hinten sitzt und zuguckt, wie alle anderen sich zum Gitter drängeln. Abenteuer gehörten bisher nicht zu meinem Leben. Dafür kann ich richtig gut: Unsichtbar sein. Und warten. Warten auf jemanden, der nicht nach dem Lautesten schaut, sondern der die Kunst beherrscht, auch das Leise zu hören. Seit kurzem teile ich diese Kunstform mit einer Hündin. Wir sind Experten im diskreten Zusammenleben – Actionkino auf Zeitlupe eingestellt. Blätterzählen ist unsere Samstagabendshow, und wenn der Wind zu doll wird, lassen wir’s auch mal komplett. Kommt die Leine ins Spiel, werde ich zwar zum Wackelpudding – aber wer mag schon alles, was nach Abschleppseil aussieht? Herzklopfen bis in die Rute. Wenn die Leine ab ist, bleibe ich einfach stehen. Ich kann dann sogar Streicheln aushalten, wenn die Welt ruhig ist und keiner groß etwas sagt. (Geheimtipp: sanft nähern funktioniert am besten.) Manchmal träume ich von dem, was draußen wartet: Gras, das wirklich kitzelt. Sonne, die nicht durch Gitter fällt. Ein Fußabdruck neben meinem – nicht nur ein Schatten. Ich habe das Hundelager noch nie verlassen, kenne die Welt nur aus Gerüchten und den Geschichten vom Wind. Über viereinhalb Jahre – dabei hatte ich mit drei Monaten noch Locken hinter den Ohren! Hast du je Moos wachsen sehen? Es dauert – aber dann hält es ewig. Vielleicht bist du genau der Mensch, der für einen wie mich einfach stehenbleibt. Der Moos zum Blühen bringt. Der einem stillen Hund zeigt, wie Glück sich anfühlt. Man braucht Geduld, unbeirrte Wärme und ein bisschen Glauben daran, dass auch kleine Dinge irgendwann groß werden. Wenn du also Lust hast auf einen Freund, der weder Rekorde bricht noch eine Karriere im Bälleholen anstrebt, sondern lieber gemeinsam Moos ansetzt und Schritt für Schritt ins Leben geht: Melde dich bei meiner Vermittlerin damit das Warten endlich ein Ende hat – und ich zum ersten Mal echtes Moos unter den Pfoten spüre. ----- Für unseren schneeweißen Walcott waren es im November 2023 schon zwei Jahre, seit er mit gerade mal drei Monaten (!) an einen elenden, trostlosen, traurigen Ort gebracht wurde: Ein schreckliches Canile, darin eine kleine Betonzelle, aus der es in der Regel bis zum sicheren Tod kein Entrinnen gibt. Aber unser bildhübscher Walcott scheint nun doch zumindest ansatzweise in eine Glückssträhne getrudelt zu sein, denn endlich haben mit uns befreundete Tierschützer die Erlaubnis erhalten, ihn zu besuchen. Der arme Wicht wusste erst wohl gar nicht so recht, wie ihm geschah. Fremde Menschen in seinem Zwinger, den er normalerweise nur mit seinem Freund Arielo teilt, waren ihm zu Beginn etwas ungeheuer. Objektiv betrachtet kann man nur sagen: Wer kann’s im verdenken? Walcott kennt praktisch nichts außer seinen Kerker, das endlose Gebell aus den anderen Zellen, seinen Kumpel Arielo, und vielleicht ab und an ein nicht übertrieben emphatischer Mensch, der den beiden etwas Futter und Wasser bringt. Kurz: Walcott ist noch etwas schüchtern und zurückhaltend, wenn es um ihm unbekannte Menschen geht. Aber, die Tierschützer haben das in ihrem Bericht unterstrichen, der tapfere Walcott war keine Sekunde aggressiv, hat nicht versucht, zu beißen, sondern wollte sich einfach in einer Ecke verstecken. Vielleicht stressbedingt hat Walcott an den Hinterbeinen sowie am Bauch Dermatitis im Anfangsstadium. Mit der entsprechenden Pflege, manchmal hilft es schon, wenn die Hunde in eine ruhige Umgebung kommen und qualitativ hochwertiges Futter erhalten, würde diese Hautkrankheit verschwinden. Es könnte sehr gut sein, dass sich Walcott wie schon viele seiner Leidensgenossen vor ihm eines Tages in unsere Galerie der ultramutigsten Superentwickler einreihen würde. Zu all den Hunden, die in ihrem trostlosen Verließ ein Häufchen Elend waren, oder vor Angst vor den Menschen und allem Neuen versucht haben, sich unsichtbar zu machen, oder gebellt haben, was das Zeug hielt. Doch sobald sie erst einmal in ihrer neuen Familie angekommen waren, man ihnen dort genügend Zeit und Raum gegeben hat, um anzukommen, wurden aus den verschüchterten, unsicheren, teilweise traumatisierten Hunden beste Freunde. Es braucht Zeit und Geduld, um einem Hund wie Walcott das schöne Leben schmackhaft zu machen, ein souveräner Ersthund in der Familie kann eine enorme Hilfe sein. Bei der richtigen Betreuung und Begleitung, vielleicht zusammen mit einem/r erfahrenen Hundetrainer/in, schaffen es aber die allermeisten unserer Hunde, irgendwann ihre Angst und Zurückhaltung abzulegen und Vertrauen zu ihren Menschen aufzubauen. Und dann, eines schönen Tages, liegen sie tiefenentspannt im Garten, blinzeln in die Sonne, stöhnen einmal zufrieden und ergeben sich wieder ihrem Nickerchen. Im Wissen, dass sie angekommen sind, geliebt, respektiert und behütet werden. Bis ans Ende ihrer Tage. Und genau so, wie es jedes Tier verdient hätte. Falls unser hübscher Walcott ihr Herz berührt hat, so kontaktieren Sie doch bitte seine Vermittlerin. Walcott wird als «Mischling» bezeichnet, es ist jedoch nicht auszuschließen, dass in seiner Verwandtschaft irgendwo ein Herdenschutzhund mit von der Partie war. Bitte lesen Sie unsere Hinweise zu Maremmanen und -Mischlingen auf unserer Infoseite durch. Besuchen Sie Walcott auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Walcott+_7495 Weitere Informationen: Alter: geb. 01.08.2021 Schulterhöhe: 58 cm Krankheiten: diffuse Dermatitis, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Daniela Koenemann eMail: daniela.koenemann@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 24 63 36 19

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
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(Schutzgebühr)
Ghazala - Noch ein bisschen scheu, aber voller Neugier aufs Leben Mischlingshunde
Mischling, Hündin, 2 Jahre
Tierheim bei Rom - Update November/Dezember 2025 - Vertrauen beginnt im leisen Wind. Hallo lieber Mensch, ich bin’s wieder – deine Ghazala. Neulich gab es so einen seltenen Moment im Lager, der mir länger im Herzen geblieben ist als die anderen. Der Wind war stärker als sonst. Er kam zwischen den Zwingern hindurch, wirbelte Staub auf – und plötzlich flatterten ein paar trockene Blätter über den Beton, direkt bis zu mir hinein. Sie tanzten vor meinen Pfoten, leicht und raschelnd, als wollten sie sagen: „Komm… nur einen Schritt.“ Ich mag solche kleinen Dinge Sie sind unscheinbar, aber sie sagen mir, dass die Welt draußen größer ist als dieses Gitter. Und ich bin hier nicht allein: Ich teile meinen Zwinger mit Leverett. Er ist freundlich und ruhig – und das macht es leichter für mich. Nicht, weil es hier dadurch schön wird. Aber weil es sich weniger bedrohlich anfühlt. Es macht den Raum nicht wärmer – aber ein Stück erträglicher. An diesem Tag stand ein Mensch vor unserem Zwinger. Tierschützer heißt er wohl. Er hat nicht gedrängt, nicht gefordert, nicht „komm doch!“ gemacht. Er war einfach da. Und als die Blätter sich bewegten, bewegte ich mich auch – langsam, wie immer, aber ohne mich zu verstecken. Er streckte die Hand nicht sofort aus. Dann, als ich mich daran gewöhnt hatte, kam die Neugier. Ganz leise. Ganz vorsichtig. Er wartete, bis ich wirklich da war. Und dann ließ ich es zu: ein vorsichtiges Streicheln über meinen Kopf. Ich bin nicht die Hündin, die sofort freudig vorprescht. Ich renne nicht auf Menschen zu und ich fordere keine Nähe ein. Aber wenn jemand ruhig bleibt… wenn mir Zeit gegeben wird… dann öffne ich mich. Nicht weit, nicht laut – aber ehrlich. Genau so lief es an diesem Tag. Keine Unsicherheit mehr, sobald die erste Berührung da war. Kein Zurückweichen. Ich stand da, und ich ließ mich streicheln. Es war einfach gut. Ich bin nämlich sehr zart in meinen Begegnungen. Ich taste mich ran, als würde ich erst prüfen, ob der Boden trägt. Und eigentlich ist es klar: Ich mag Menschen. Ich muss nur noch lernen, wie das geht – Nähe, Berührung, Vertrauen. Wie man sich richtig verhält, ohne dass das Herz jedes Mal kurz stolpert. Leverett hilft mir dabei mehr, als er wahrscheinlich weiß. Wenn er nach vorn geht, schaue ich es mir ab. Ich folge ihm ein Stück, so wie man sich an jemandem orientiert, der keine Angst macht. Manchmal habe ich ihn sogar nachgeahmt, wenn er sich den Menschen genähert hat – als würde ich denken: „Wenn er das kann… dann kann ich das vielleicht auch.“ Ich bleibe die Ghazala, die erst beobachtet, bevor sie sich entscheidet. Die schaut, ob ein Mensch Geduld hat. Die Nähe zulässt, wenn sie merkt, dass sie wirklich willkommen ist. Und wenn du jetzt dieses Bild im Kopf hast – von mir, den tanzenden Blättern und einem Moment, der sich richtig anfühlte –dann weißt du: Da ist schon ganz viel Bereitschaft in mir. Ich bin bereit für mehr. Nicht für alles auf einmal – aber für mehr. Mehr Nähe. Mehr Vertrauen. Mehr Leben. Langsam. Sanft. Und irgendwann: ganz zuhause. Deine Ghazala ---- Hallo lieber Mensch, es freut mich sehr, dass ich mich heute vorstellen darf. Mein Name ist Ghazala und ich wurde am 25. Februar 2024 geboren. Ich bin eine mittelgroße, bereits kastrierte Hündin mit einem Herzen voller Hoffnung. Was du in meinen sanften Schokoaugen vielleicht nicht sofort erkennst, ist, dass ich trotz meines jungen Alters bereits eine kleine Geschichte mit mir trage. Mit nur zwei Monaten kam ich in ein Hundelager. Seitdem teile ich mir eine Betonbox mit anderen Hunden, die wie ich entweder hier aufwachsen oder alt werden müssen. Das Canile ist kein Ort für ein Hundekind. Und eigentlich auch kein Ort für Hoffnung. Aber genau die habe ich noch nicht ganz aufgegeben. Man sieht mich meistens, bevor man mich hört. Ich falle auf – durch mein schönes, helles Fell und die markante schwarze Zeichnung an meinem Kopf. Vom Wesen her bin ich anfangs zurückhaltend. Ich beobachte erst: wie du dich bewegst, wie du schaust, ob du Geduld hast. Wenn ich spüre, dass du in Ordnung bist, dann öffne ich mich und lasse Nähe zu. Ganz ohne Drama. Mit anderen Hunden komme ich wunderbar zurecht. Ihre Gesellschaft gibt mir Halt, Sicherheit und auch ein wenig Mut. Ich mag es, Teil eines Rudels zu sein. Ob ich Katzen auch toll finde, wissen wir noch nicht. Das triste Leben in der Betonbox kenne ich inzwischen zur Genüge. Ich sehne mich nach einem Ort, der wirklich meiner ist. Nach einer Familie oder einem Menschen, der mir zeigt, was es heißt, dazu zu gehören. Ich möchte endlich Neues entdecken, lernen und wachsen. Schritt für Schritt, mit jemandem an meiner Seite. Was ich dafür brauche? Nicht viel. Nur einen Menschen mit Herz, Geduld und Freude daran, mich kennenzulernen und mich zu fördern. Jemanden, der mir das Hundeeinmaleins zeigt und mich einfach ankommen lässt. Wenn du glaubst, dass wir zusammenpassen, dann melde dich doch bei meiner Vermittlerin. Ich bin bereit für unseren Anfang von etwas ganz Großem. Bis bald, deine Ghazala Besuchen Sie Ghazala auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Ghazala_8451 Weitere Informationen: Alter: geb. 25.02.2024 Schulterhöhe: 55 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Bettina Graf eMail: Bettina.graf@pro-canalba.eu Telefon: 0157 57852534

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
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Montego - Sonne im Bauch und Brausekribbeln im Hirn Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 4 Jahre
Tierheim bei Rom - Wer kennt sie nicht mehr, die kleinen gelben Bonbons in Zitronenform? Bei denen man es kaum erwarten konnte, endlich zum Innersten vorzudringen, denn dort wartete das ersehnte Brausekribbeln, das sich dann ganz langsam auf der Zunge ausbreitete und das man manchmal bis in den Bauch und in den Kopf spürte. Und egal, wie mies der Tag bis dahin auch gewesen sein mochte, wie schlecht die Laune auch sein mochte - spätestens, wenn das Brausekribbeln einsetzte, war es, als ginge plötzlich die Sonne wieder auf, ein Lichtstrahl am Horizont. Denn das Prickeln und Sprudeln der Brause zauberte in Sekundenschnelle allen Ärger, Frust und schlechte Laune weg und ein zufriedenes Lächeln auf die Gesichter. Nein, wir von pro-canalba haben keinen Süßwarenladen eröffnet. Die oben erwähnten Zauberbonbons gibt es heutzutage leider auch nur noch selten. Dafür möchten wir euch, liebe Besucherinnen und Besucher unserer Seite, noch einmal auf unseren Montego aufmerksam machen. Sein Werbeslogan lautet: Sonne im Bauch und Brausekribbeln im Hirn. Kontaktfreudig und menschenbezogen sucht er die Interaktion und den Austausch. Und noch etwas... er geht gut an der Leine. OK, ab und zu wirft er sich auf den Boden, aber das ist eine gute Gelegenheit, ihm den Bauch zu kraulen. In seinem traurigen Zwinger lebt er mit Rüden und Hündinnen zusammen, die er alle toll findet. Trotz seiner Verletzung vor einiger Zeit scheint er keine Probleme mit seinem Vorderbein zu haben. Er läuft und rennt ohne Probleme. Die Tierschützer die ihn dort besuchen durften, beschreiben ihn einfach als lieben verschmusten Schatz der allen ein Lächeln aufs Gesicht bringt, wie unsere Zitronenbonbons früher, oder eben wie Brausepulver im Bauch. Nun, liebe Besucherinnen und Besucher von Montegos Seite, jetzt kennt ihr unser Geheimrezept für sprudelnde Begeisterung und unvergessliche Erlebnisse. Montegos Vermittlerin freut sich auf euren Anruf, denn wenn's sprudelt und zischt, ist Spaß in Sicht! ---- Was kann ein Hundekind tun, wenn es im Tierheim festsitzt und es gerne woanders sein möchte, weil es ihm dort -verständlicherweise- nicht gefällt? Natürlich nichts. Aber was kann es tun, wenn es eines Tages zweibeinigen Besuch bekommt, zum Beispiel von netten Tierschützern, die ihm helfen wollen, seiner Gefangenschaft und dem damit verbundenen Elend zu entkommen? Nun, in diesem Fall hat man (Hund) doch ein paar Möglichkeiten. Zum Beispiel kann er dem Tierschützer der Länge nach über das Gesicht schlecken und ihn mit Spielaufforderungen überhäufen. Oder man macht es so wie unser hübscher Montego, den wir an dieser Stelle vorstellen möchten (ist ja schließlich SEINE Vorstellungsseite) und geht ein ganz klein wenig subtiler und charmanter vor, setzt die Zunge zwar ein – aber wohldosiert, zeigt mit Spielaufforderungen, dass man zwar im Canile lebt, aber trotzdem weiß, was schön ist und Spaß machen kann. Zwischendurch noch eine zwar kurze, dafür aber umso eindrucksvollere Vorführung seiner An-der-Leine-lauf-Fähigkeiten und fertig ist die Bewerbung auf einen feinen Platz als neues Familienmitglied bei guten Menschen. Natürlich versteht es sich von selbst, dass dazu auch ein weiches Körbchen, regelmäßige Kuscheleinheiten sowie viel Zeit für gemeinsame Aktivitäten gehören, wobei Mensch und Hund zusammen herausfinden können, wofür sie sich bei Letzteren entscheiden… So oder so ähnlich könnte Montegos Plan aussehen. Wahrscheinlicher ist aber natürlich, dass er einfach ein Hund ist, der, obwohl er sich auch mit Artgenossen jeden Geschlechts und Alters gut verträgt, den Kontakt zu Menschen ganz besonders genießt. In seinem noch jungen Leben musste Montego nicht nur die Einweisung in ein Canile verkraften, sondern wurde auch schon mit einer Lungenquetschung sowie einem Unterarmbruch in einer Tierklinik behandelt. Es könnte die Folge eines Unfalls gewesen sein. Eine Lungenkontusion ist aber auch häufig die Folge von harten Schlägen oder Tritten. Aufgrund von Montegos offenem, völlig angstfreiem Verhalten vermuten wir aber eher, dass ein Unfall zu diesen Verletzungen geführt hat. Beides konnte erfolgreich behandelt werden und hat nicht zu weiteren gesundheitlichen Einschränkungen geführt oder anders ausgedrückt: unser hübscher Junge ist topfit und bereit für das Abenteuer Menschenfamilie mit oder ohne schon vorhandenes Hunderudel. Unsere Wunsch-Menschenfamilie führt Montego mit Herz und Verstand -und vor allem Geduld- an sein neues Leben heran. Sie wird den jungen Rüden liebevoll durch alle Herausforderungen begleiten und ihm dabei die Sicherheit vermitteln, willkommen, geliebt und beschützt zu sein. Und Montego? Nun, er wird sich dafür alle Mühe geben, schnell zu lernen, was er bisher noch nicht kennt und, vielleicht nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit, weiterhin mit Begeisterung seine Küsschen verteilen. Und damit alles so klappt, wie Montego sich das vorstellt, wäre es schön, wenn seine zukünftige Familie mal bei seiner Vermittlerin anrufen würde. Besuchen Sie Montego auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Montego_7342 Weitere Informationen: Alter: geb. 01.11.2022 Schulterhöhe: 60 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Margot Wolfinger eMail: margot.wolfinger@pro-canalba.eu Telefon: 0179-6606 200

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-32278
Kirchlengern Nordrhein-Westfalen
515 €
(Schutzgebühr)
Betsy - SOS - Noch lange nicht am Ziel Mischlingshunde
American Pitbull Terrier, Hündin, 10 Jahre
Tierheim bei Rom - Update März 2026 - Betsy hat einen wichtigen Schritt geschafft: Sie ist inzwischen in den Sicheren Hafen umgezogen. Dort ist sie nun endlich in Sicherheit und kann die medizinische Versorgung bekommen, die sie so dringend braucht, denn Betsy leidet an Leishmaniose und hat mehrere Papillome (Hautknoten) am Körper hat. Betsy wurde nun sofort einem Tierarzt vorgestellt. In der Lunge konnten keine Metastasen gefunden werden. Die Hautknoten sollten dennoch entfernt werden. Bevor es soweit ist, wird Betsy aktuell erst einmal wegen einer Blasenentzündung behandelt, damit sie stabil und fit genug für die Operation ist. Zusätzlich wurden leicht vergrößerte Lymphknoten sowie asymmetrische Nebennieren festgestellt, was weiterhin beobachtet wird. Trotz allem zeigt Betsy ein absolut beeindruckendes Verhalten. Sie ist eine vorbildliche Patientin: Sie fährt brav im Auto mit und hat alle bisherigen Untersuchungen ganz ruhig und ohne Sedierung über sich ergehen lassen. Dabei wirkt sie neugierig und möchte ihre Umgebung erkunden – stets ruhig und gelassen. Im Umgang mit Menschen ist sie momentan noch eher zurückhaltend, was vermutlich auch mit ihrem eingeschränkten Seh- und Hörvermögen zusammenhängt. Dennoch lässt sie alles geduldig zu. Draußen blüht Betsy richtig auf: Sie läuft hervorragend an der Leine, liebt ihre Spaziergänge und gewinnt mit der besseren Versorgung zunehmend an Kraft und Gewicht. Besonders berührend ist, dass sie nach den Spaziergängen am liebsten gar nicht mehr zurück in den Zwinger möchte, in dem sie 23 Stunden des Tages verbringt. Eine besonders schöne Entwicklung gibt es auch im sozialen Bereich: Entgegen der ersten Einschätzung im Canile hat sich gezeigt, dass Betsy gut mit anderen Hunden verträglich ist – sowohl mit Rüden als auch mit Hündinnen. Sie nähert sich ruhig, schnuppert interessiert, lässt sich beschnuppern und läuft dann entspannt mit ihnen weiter. Betsy zeigt jeden Tag, wie viel Stärke und Sanftheit in ihr steckt. Und genau deshalb wünschen wir uns für sie so sehr ein eigenes Zuhause. Betsy hat es mehr als verdient, endlich anzukommen – bei Menschen, die ihr Zeit geben, sie liebevoll begleiten und ihr zeigen, wie schön ein echtes Zuhause sein kann. Wer öffnet sein Herz für diese besondere Hündin und schenkt ihr die Chance auf ein neues Leben? Wenn Sie sich vorstellen können, Betsy zu adoptieren und ihr die Geborgenheit zu geben, nach der sie sich so sehr sehnt, melden Sie sich bitte schnell bei ihrer Vermittlerin. ------ Was muss passieren, dass jemand so viel Kummer ertragen muss? „Meine liebste Betsy, wir zwei kennen uns nicht, aber ich habe mir deine Bilder angesehen. Du bist ein liebes Mädchen, das nichts weiß von Rassen und Zuordnungen. Du weißt nicht, dass du es noch viel schwerer hast als andere Hunde. Menschen züchten Hunderassen, ganz wie es ihnen gefällt. Und andere Menschen sagen dann: diese Rasse wollen wir aber bei uns nicht haben. Und es ist auch ganz egal, ob es vielleicht nur ein Mischling ist. Und so, meine Kleine, kommt es, dass du nicht nach Deutschland oder in die Schweiz ziehen darfst. Du kannst nichts dafür, dass Mama, Papa, Oma oder Opa ein Pitbull war und sicher kannst du nicht mal etwas dafür, dass du dich womöglich nicht mit anderen Hunden verträgst. Die Tierschützer haben dich allein in einer Einzelbox gefunden und du warst so brav. Ein ruhiges und sehr anhängliches Hundemädchen, das seit nunmehr 5 Jahren in einem italienischen Canile eingesperrt ist und für das sich niemand je interessiert hat. Die ersten drei Jahre deines Lebens waren bestimmt auch nicht schön - oder wenigstens leicht. Es scheint, als hättest du viel zu viele Geburten gehabt und deine Ohren haben dir die Menschen auch abgeschnitten. Im Canile hast du eine Stress-Dermatitis bekommen, die natürlich nur weggehen kann, wenn der Stress nachlassen würde. Aber wie soll er das unter diesen Bedingungen? Doch es scheint, als sei der ganze Kummer, den du hast, immer noch nicht schwer genug. Denn während ich hier deinen kleinen Vorstellungstext schreibe, erreicht mich die Nachricht, dass du an Leishmaniose erkrankt bist. Und diese letzte Hiobsbotschaft macht dich nun endgültig zu dem, was man einen besonders dringenden Notfall nennt. Halte durch, kleine Betsy, egal wie dunkel dir deine Zukunft jetzt scheinen mag – es gibt immer ein kleines Licht am Ende des Tunnels. Und wir werden ihn suchen, deinen Menschen!“ Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Betsys Text bis hierher gelesen haben, wissen Sie, dass wir uns auf eine Suche begeben haben, die verzweifelter kaum sein kann. Betsys mögliche Unverträglichkeit mit anderen Hunden sei an dieser Stelle noch einmal explizit erwähnt. Und wir bitten jeden, der diese Zeilen liest und Betsy nicht selbst aufnehmen kann, uns bei der Suche nach einem Zuhause für unseren Schatz zu helfen und ihr Schicksal bekannt zu machen, wo immer es Ihnen möglich ist. Wir alle danken Ihnen sehr! Besuchen Sie Betsy auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Betsy_8168 Weitere Informationen: Alter: geb. 14.02.2016 Schulterhöhe: 40 cm Kastriert: ja Krankheiten: sh. Vorstellungstext, gechipt, geimpft Schutzgebühr: nach Vereinbarung + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: A Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Sabine von Alm eMail: sabine.vonalm@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 87 46 27 55

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-32278
Kirchlengern Nordrhein-Westfalen
125 €
(Schutzgebühr)
Kuno - Ein Ende in Sicht? Mischlingshunde
Mischling, Rüde, 9 Jahre
Tierheim bei Rom - Update Februar 2026 - Manche Hunde betreten einen Raum nicht – sie sind einfach da. Mit einem Blick, der hängen bleibt. Mit einer Ruhe, die ansteckt. Ich bin Kuno. Groß, wetterfest, mit Augen, die aufmerksam beobachten und offen bleiben. Die Menschen sagen, ich sehe aus, als hätte ich viele Kapitel erlebt. Ich finde: es sind Kapitel, die mich zu dem gemacht haben, was ich heute bin – gelassen, präsent und bereit für das nächste, das wichtigste Kapitel. Eines, das nicht mehr vom Warten handelt, sondern vom Ankommen. Ich schätze die ruhigen Dinge. Gutes Futter. Klare Menschen. Und einen Platz, von dem aus man die Welt im Blick behalten kann. Seit einiger Zeit (die Zweibeiner nennen es „Jahre“, ich nenne es „eine sehr lange Phase“) wohne ich im Sicheren Hafen. Ein solider Ort, muss ich sagen. Dort sind die Menschen zum ersten Mal freundlich zu mir, kennen meine Eigenheiten und wissen inzwischen: Wenn ich gucke wie eine antike Statue, denke ich nach. Wenn ich mich nicht bewege, denke ich auch nach. Eigentlich denke ich ziemlich viel. Über das was geschehen ist, aber noch mehr, über das, was mich hoffentlich in meinem zu Hause erwartet. Ich habe hier Routinen. Ich kontrolliere morgens, ob die Welt noch steht. Tut sie meistens. Ich beobachte Menschen. Manche reden viel, manche wenig – das merke ich mir. Und ich prüfe sorgfältig, wer mir mit Ruhe, Klarheit und Respekt begegnet. Und wenn das passiert, entsteht etwas sehr Schönes: Vertrauen. Was mir fehlt? Nun ja. Mein eigenes Reich. Ein Ort, an dem man nicht ständig erklären muss, warum man Entscheidungen selbst trifft. Ein Zuhause bei Menschen, die verstehen, dass Vertrauen wächst und dass Freundschaft leise beginnen darf. Ich bin kein Hund für „mach mal schnell“. Ich bin eher „lass uns gemeinsam ankommen“. Wer sich darauf einlässt, bekommt einen Partner, der loyal ist, aufmerksam und ziemlich gut darin, zwischen den Zeilen zu lesen – auch ohne sprechen zu können. Bis dahin warte ich hier. Würdevoll. Geduldig. Und ja, manchmal auch ein kleines bisschen hoffnungsvoll. Falls du also jemand bist, der nicht nach einem Befehlsempfänger sucht, sondern nach einem echten Gegenüber – komm vorbei. Ich bin leicht zu finden. Der Große mit dem Blick, der mehr sagt als tausend Worte. Dein Kuno ---- Niemand kommt... Wenn wir an Kuno denken, schnürt es den meisten von uns kurz die Kehle zu. Jedes Mal. Denn er lebt bei uns im Sicheren Hafen – und das seit inzwischen beinahe 5 Jahren. Und niemand kommt, ihn nachhause zu holen. Die Pastore della Sila haben die Schafe der Menschen wahrscheinlich schon beschützt, lange bevor die Maremmanen die Bühne in Italien betraten. Sie sind mutig, intelligent, eigenständig und unabhängig. Um ihren Schutzauftrag zu erfüllen, würden sie ohne zu zögern ihr Leben geben, wenn nötig. So ein Hund ist unser Kuno, aber gegen die Machenschaften der Menschen konnte er trotzdem so wenig ausrichten wie ein Chihuahua Welpe. Früh in seinem Leben eingefangen und in ein Hundelager in Sizilien verschleppt, kam er dann als immer noch sehr junger Hund zu jemandem, der ihn ein ganzes Jahr lang gequält und misshandelt hat. Von diesen Martyrien gezeichnet führte ihn sein Weg endlich zu uns. Und wir haben ihn begleitet durch die Zeit der Heilung. Wir haben gehofft, einen Platz für ihn zu finden, an dem der sein darf, was er ist: ein Herdenschutzhund, der tief in sich vielleicht noch die Narben der Misshandlungen trägt. Der aber, ähnlich wie wir Menschen in solchen Situationen, zurück ins Leben gefunden hat. Doch die Jahre vergingen und heute, im August25, haben wir ihn noch immer nicht gefunden, diesen Ort, an dem Kuno endlich frei sein kann. Man muss ihm mit Respekt begegnen, aber das ist ganz leicht. Denn wer ihm gegenübersteht und nicht völlig empathiebefreit ist, tut das ganz automatisch. Und ich meine damit nicht Respekt im Sinne von „man muss vorsichtig sein“ – nein, vielmehr ist es eine Art natürlicher Respekt, ähnlich wie wir es bei manchen Menschen erleben. Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir möchten unseren Kuno gerne in erfahrene Hände geben. Wir wünschen uns für ihn Menschen, die ihn verstehen und die in ihm sehen, was wir sehen, nämlich eine Hundepersönlichkeit, die erkennt, wenn jemand ihr Freund und Partner sein will. Darum laden wir Sie herzlich ein, Kuno in unserem Tierheim in der Nähe von Rom zu besuchen und ihn näher kennenzulernen. Kontaktieren Sie gerne Kunos Vermittlerin, sie bespricht mit Ihnen gerne alles Weitere. Besuchen Sie Kuno auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Kuno_5199 Weitere Informationen: Alter: geb. 29.01.2017 Schulterhöhe: 65 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Sabine von Alm eMail: sabine.vonalm@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 87 46 27 55

Tierheim/Tierschutz Tierheim / Tierschutz
DE-32278
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(Schutzgebühr)
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